Stand vom 30.08.2010
Es gibt so viele spannende Menschen in Brandenburg – wir stellen Sie Ihnen vor!
Jeden Montag (seit dem 10. Mai) bringen Antenne Brandenburg und das rbb-Nachrichtenmagazin BRANDENBURG AKTUELL Ihnen Märker näher, die im Kleinen wie im Großen etwas Besonderes sind.
Und das Beste: Sie schlagen uns vor, über wen wir berichten sollten.
Sie kennen jemanden, der:
• eine spannende Geschichte zu erzählen hat
• Aufregendes erlebt hat
• sich für Mitmenschen, Dorf oder Verein besonders engagiert, ohne den nichts laufen würde
• pfiffige Ideen hat
• Gesprächsthema in der Region ist?
Dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an: antennebrandenburg@rbb-online.de, Stichwort: „Vorgestellt“ oder nutzen Sie unser Kontaktformular (rechte Spalte).
Diese "Vorgestellt"-Ausgabe führte in einen Supermarkt. Der befindet sich in Schöneiche, einer 12 000-Einwohner-Gemeinde am östlichen Berliner Rand. Dort hat sich Martina Walter ihren persönlichen Lebenstraum erfüllt. Als Inhaberin eines Markts ist sie Chefin von 50 Mitarbeitern. Eine ganz besondere dazu.
Einmal mit einem Schiff um die Welt segeln: Für viele ist das ein Traum - und ein völlig unerfüllbarer dazu. Einer aus Brandenburg hat das wirklich probiert: Der Bad Saarower Horst Scholz hat so ziemlich alles aufgegeben, um einmal rund um den Globus zu fahren. Und es hat tatsächlich geklappt.
Er ist mit seinem Schiff ganz allein um die Welt gesegelt. Vor wenigen Tagen hat er wieder seine Heimat erreicht. Und dort, auf dem Scharmützelsee, hat ihn Antenne-Reporter Michel Nowak getroffen. Zu hören war das in unserer Reihe "Vorgestellt" am 23.8.2010.
In unserer Reihe "Vorgestellt" ging es am 23.8.2010 um einen Mann von Adel aus der Prignitz. Bernhard von Barsewisch ist ein Nachfahre der Edlen Gänse zu Putlitz. Barsewisch lebt in Groß Pankow, einer Gemeinde zwischen Perleberg und Pritzwalk. Der Augenarzt aus Bayern ist nach der Wende dorthin zurückgekehrt, wo seine Vorfahren gelebt haben.
AM 9.08. ging es um einen meisterlichen Gabelstaplerfahrer aus Wildenbruch: Tino Schröder, seines Zeichens Vize-Meister in Gabelstaplerfahren. Mit viel Fingerspitzengefühl und Augenmaß schafft er es sogar, kleine Sektläser unbeschädigt zu balancieren.
Mit ihr steht und fällt eines der größten Kulturereignisse im Oberspreewald-Lausitz-Kreis: Franziska Golk ist 25 Jahre alt und hat schon als Teenager ihr ganzes Heimatdorf trainiert. Deshalb ist Wormlage inzwischen DER Geheimtipp. Jedes Jahr bringt die Dorfjugend dort ein Musical auf die Bühne, das in der Qualität seinesgleichen sucht. Franziska Golk war deshalb während ihrer Studienzeit immer wieder wochenweise in Wormlage. Inzwischen lebt die studierte Tanz- und Medienpädagogin wieder im Revier. Und trainiert neben ihren Musical-Kindern auch die Funkengarde in Großräschen.
Für die Feldsteinkirche in Wesendahl setzt Uwe Sack seit 10 Jahren alle Hebel in Bewegung. Die Kirche war völlig verfallen - heute erinnert nichts mehr daran. Mit seinem Engagement hat Uwe Sack den 300 Einwohnern Wesendahls den Mittelpunkt des Dorfes zurückgegeben, Brandenburgs älteste Feldsteinkirche privat restauriert.
Am 19. Juli 2010 hat uns ein Anruf nach Buckow geführt. Auf fünf Kilometern, zwischen Müncheberg und Buckow, fährt seit 80 Jahren eine Kleinbahn. Dass es die Museumsbahn noch gibt, ist vor allem einem Mann zu verdanken - Herbert Preuße. Unser Reporter Benjamin Stöwe hat ihn vorgestellt.
Sie ist eine Frau mit einem großen Lächeln. Und das braucht Gisela Otto auch: Die Potsdamerin hat vor 14 Jahren den Verein "Aktion Knochenmarkspende Brandenburg Berlin e. V." gegründet, ehrenamtlich, und wirbt seitdem um Knochenmarkspender, die Leukämie-Kranken das Leben retten können.
In unserer Reihe stellt Ihnen Karsten Zummack diesmal den Vorsitzenden des Vereins "Sender KW", Rainer Suckow, vor. Er betreibt an der Wiege des Rundfunks auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen gemeinsam mit anderen begeisterten Rundfunk-Fans ein Museum.
Das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann, wenn er in den Ruhestand geht, ist nicht mehr gebraucht zu werden. Da heißt es dann, selbst kümmern und sich neue Aufgaben suchen. Wolfgang Betker aus Komptendorf südlich von Cottbus hat das getan. Er rettet gemeinsam mit einem Verein einen vergessenen Pücklerbau in Groß Döbbern.
Der Oranienburger Kegelklub spielte jahrelang nur auswärts, zu horenden Mieten und an wechselnden Orten. 70 Mitglieder hat der Klub und alle wollten zurück. Gegenüber der Stadt setzten sie den Neubau durch und ein Mann stellte sich an die Spitze: Torsten Degner.
Die Neumeisters - das sind Mutter Elisabeth, Vater Ernst-Wolfgang, und ihre fünf erwachsenen Kinder und deren Kinder... Ohne diese Großfamilie würde in Reichenwalde und Umgebung mit Sicherheit viel weniger passieren, denn die Neumeisters engagieren sich für das Gemeinschaftsleben im Ort.
Den Beruf einer Notarin hat sie geschmissen. Auf das sichere Einkommen pfiff sie sprichwörtlich. Denn seit 10 Jahren engagiert sich Pia Neuß als selbständige Choreografin für Kinder und Jugendliche. In Senftenberg ist ihr Projekt Tanzhaus bei Jugendlichen eine angesagte Adresse.
Eigentlich hat Mario Kurzweg als Schichtarbeiter bei ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt schon ordentlich zu tun. Aber zuhause, in Brieskow-Finkenheerd, wartet auf den 43-Jährigen noch ein äußerst sehenswertes Hobby: Er hat einen riesigen, original japanischen Garten aufgebaut. Und da drin ist die Öffentlichkeit durchaus willkommen.
Vor 9 Jahren hat sie die Laufbewegung in der Gemeinde Mühlenbecker Land angestoßen. Inzwischen gibt es den Verein der "Summter Wald Läufer". Die Mitglieder sind meist über 50 und älter. Jeden Sonntag treten sie um 7.30 Uhr an zum gemeinsamen Trainung. Und das ist alles nur durch Petra Witte ins Rollen gekommen. Sie hat einen Trainerschein für Nordic Walking gemacht, leitet die Gruppe an und inzwischen nehmen viele an Wettbewerben wie dem Berlin-Marathon teil.
Dass er im April 70 geworden ist, sieht man Knut Krüger aus Beeskow nicht an. In einer Person ist er fünffacher Großvater, Versandchef im Verlag seines Sohnes, Kirchenmusiker und Denkmalschützer. Und dafür hat er sogar das Bundesverdienstkreuz bekommen.
Am 10. Mai 2010 stellten wir Mareen Rösel vor. Sie ist in der 12. Klasse am Weinberggymnasium in Kleinmachnow und Schülersprecherin. Sie macht aktiv etwas gegen den Lehrermangel an ihrer Schule.


