Von Meyenburg nach Perleberg
5. Juni 2010 | 13. Tour de Prignitz 2010 - 6. Etappe
Der Tour-Sonnabend oder „Ist denn schon Schluss“?
Sonne über Sonne während der rund 50 Kilometer von Meyenburg nach Perleberg. Und über all dem ein bisschen Wehmut. Die 13. Tour ist um. Hat sie nicht erst gestern begonnmn? Aber sechs grossartige Etappenempfänge und sechs ideenreiche Pausen sagen: Das war’s! Für 2010! Schade, das Hinterteil hatte sich gerade an die tägliche Ration Fahrradfahren über rund 50 Kilometer gewöhnt.
Und mit 4202 Teilnehmern sind so viele mitgeradelt wie noch nie. Das zählt nachhaltig. Denn für manchen war der Tour-Stopp ein „Appetithäppchen“, um wieder zu kommen. Heiligengrabe hat verdient gewonnen, auf den Fersen war der Gemeinde ganz knapp Perleberg vor Wusterhausen, Meyenburg, Pritzwalk und Wittenberge. Den schönsten Pausenstopp hatte Dannenwalde. Aber schön ist, dass hier alle gewonnen haben - die, die mitgemacht haben. Und eine ganze Region ... Angelika Schramm
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Von Heiligengrabe nach Meyenburg
4. Juni 2010 | 13. Tour de Prignitz 2010 - 5. Etappe
Der Tour-Freitag oder - bergab fahren kann jeder !
Kaum jemand hätte diese Hügel vermutet in der (eigentlich) platten Prignitz. Aber von Heiligengrabe bis Meyenburg versteckt sich so manche Steigung. Und pustend bergauf nimmt die manchmal kein Ende. Belohnt wird der Radler mit dem Blick auf leuchtendes Rapsgelb und zartes Weizengrün beim entspannten Bergabgleiten.
Dann die schöne Pause am See in Blesendorf. Der ist dadurch berühmt, weil dort Menschen in Plastikschuhen über das Wasser laufen können. Klar wird das sofort getan, und Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn zeigt sich sportlich und fällt nicht ins Wasser, als er gegen Blesendorfs Ortsvorsteher antritt, um über’s Wasser zu laufen.
Theatralisch der Empfang im Schlosspark von Meyenburg. Rund um Bürgermeister Falko Krassowski wohnen wahre Schauspieler. Die verpassten Brandenburgs Sozialminister Günther Baaske erst einmal ein Büßergewand, weil er beim Stadtfest nicht dabei war. Für die Radler etwas zum Schmunzeln. Danach Etappen-Party mit Spielen und einer Riesen-Polonaise.
Einfach schön ... Angelika Schramm
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Von Wusterhausen nach Heiligengrabe
3. Juni 2010 | 13. Tour de Prignitz 2010 - 4. Etappe
Ein Sonnen-Donnerstag auf dem Rad!
Mehr als 1.000 Radler, die sich wie ein bunter Lindwurm von Wusterhausen bis Heiligengrabe schlängeln ! Man fährt um eine Ecke und sieht bis zum Horizont nur Radler. Mit Kindern im Schlepptau, Hunden im Lenkerkorb, eine nicht enden wollende Reihe. Dazu rote Nasen von der Sonne, Wasserflaschen, aber jede Menge frohe Gesichter.
Immerhin hat die Sonne eine Menge aufzuholen. Da kommt ein stimmungsvoller Empfang in Königsberg gerade recht. Als Zugabe sogar ein Gedicht auf Antenne Brandenburg zum 20. Geburtstag. Auf dem Weg nach Heiligengrabe grüsst der über 30 Meter hohe hölzerne Aussichtsturm von Blumenthal. Aber bei über tausend Radlern kann einfach nicht jeder die Stufen nach oben steigen.
Ein Appetits-Stopp, der Lust auf später macht. Dann der donnernde Empfang in Heiligengrabe, Äbtissin Frederike Rupprecht hat wiederum die Mauern des Klosterstifts geöffnet. Auf dem Gras müde, aber glückliche Radler. Da muss sich auch Meyenburg morgen mit seinem Empfang strecken ... Angelika Schramm
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Von Pritzwalk nach Wusterhausen
2. Juni 2010 | 13. Tour de Prignitz 2010 - 3. Etappe
Ein Sonnenmittwoch auf der Tour
Wow - so ein schöner Tourtag! Sonne und Schäfchenwolken, da lässt sich sogar das bisschen Wind ertragen. Nur das Hinterteil erinnert daran, dass über 150 Kilometer kein Pappenstiel sind… egal. Ein Riesenempfang im Pausenort Dannenwalde bei Gumtow. Mehlsäcke mit Beinen - immerhin hat das Dorf eine Wassermühle - dazu ein Müller samt Eselchen, ein Jongleur.
Auf dem Weg nach Wusterhausen ist jedes Dorf geschmückt. Wer da ist, steht am Gartentor und winkt oder guckt aus dem Fenster. In Drewen ein Riesenherz auf dem Fahrweg, voller Blumen. Fast zu schade zum Drüberfahren. Dann viel Maritimes am Untersee in Bantikow. Mit den Shantysängern aus Kyritz, Seglern auf dem See. Ein Vorgeschmack auf den tollen Empfang in Wusterhausen.
Sogar aus der Partnerstadt in Edewecht bei Oldenburg sind singende Ordensschwestern angereist, die den vollen Marktplatz aufmischen. Wunderbar ... Angelika Schramm
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Von Wittenberge nach Pritzwalk
1. Juni 2010 | 13. Tour de Prignitz 2010 - 2. Etappe
Zweite Etappe - für wetterfeste Radfahrer
„Bergauf und mit Rückenwind schaffen wir jede Steigung“, fast schon mit Galgenhumor gingen die mehr als 600 Radler auf die zweite Etappe. Regen von oben, Wind von vorn oder der Seite und Kopfsteinpflaster von unten - die 53 Kilometer von Witteberge nach Pritzwalk waren nichts für Weicheier.
Sonne konnte man sich denken beim Pausenort in Groß Buchholz, einem Ortsteil von Perleberg, beim Empfang. Und empfinden konnte man die auch am Ziel in Pritzwalk. Beim Konfettiregen und der schönen Blaubeer-Königin. Dazu Salut der Schützengilde und Staunen beim Wittenberger Bürgermeister Oliver Hermann, der sich den Weg zum Ziel erst mal freischneiden musste.
Jetzt warte ich darauf, dass der Spruch einer Frau aus Kuhsdorf, dem Kulturstopp, Folgen hat: Das Barometer ist gestiegen ... Angelika Schramm
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Von Perleberg nach Wittenberge
31. Mai 2010 | 13. Tour de Prignitz 2010 - 1. Etappe
Nass aber glücklich - der Tourstart 2010
Mann, Perleberg hat vielleicht was vorgelegt, da müssen sich die anderen fünf Etappenstädte strecken!
Gleich mehr als 700 Radler auf die Strecke, und das bei einem Wetter, das man lieber wegschliessen sollte. Aber bei Sonne kann schliesslich jeder Rad fahren. Immerhin hat der Regen weder die Dorfmusikanten von Laaslich noch die Shantymusiker in Cumlosen abgehalten. Gute Stimmung bei jedem Wetter. Belohnt wurde das Durchhaltevermögen mit einer langen Fahrt auf dem Elbdeich. Einfach schön.
Dann noch ein stimmungsvoller Empfang vor der Jahnschule in Wittenberge, mit Kindern und dem Wittenberger Nachtwächter. Und dazu der Blick auf das Jahnschulviertel, ein grosses Stück Wittenberger Baukunst vor der Jahrhundertwende. Das schon schön geworden ist und noch schöner wird. Kein Wunder, dass das Wittenberge zeigen wollte.
Bin gespannt, wie es morgen wird …. Angelika Schramm
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