Lothar Bölck, Foto: imago/STAR-MEDIA
Lothar Bölck, Foto: Imago | Hier können Sie die Sendung bis sieben Tage nach Ausstrahlung nachhören.

20.03.2017 | Antenne Gespräch - Lothar Bölck

Der Louis de Funès des deutschen Kabaretts
Seit 1983 ist der gebürtige Fürstenwalder von Beruf Kabarettist. Seine größte Rolle ist die als Pförtner in der MDR-Sendung „Kanzleramt Pforte D“. Er ist einer der wenigen ostdeutschen Kabarettisten, die auch nach 1989 auch im Westen der Republik erfolgreich sind.

Erst spät hat er seine Solokarriere gestartet:  Bis 2005 war er ausschließlich im Ensemble unterwegs, ob bei der Diestel (Berlin), der Pfeffermühle (Leipzig), der Zwickmühle, den Kugelblitzen (beide Magdeburg) oder auch bei den Oderhähnen in Frankfurt (Oder).   

Lothar Bölck gilt als Louis de Funès des deutschen Kabaretts.  Im Antenne-Gespräch erzählt er in gewohnt rasantem Tempo, wie er die Zensoren austrickste, warum er pro Salto im Walter Ulbricht-Stadion 50 Mark erhielt, wie er bundesweit die Bühnen eroberte und wohin für ihn und uns die politische und kabarettistische Reise geht.
Er parodiert nicht und wächst dennoch gerade etwas unfreiwillig in die Rolle des Martin Schulz hinein. Außerdem verrät der Fußballfan und einstige Linksaußen mehr über seine innige Freundschaft zu Dieter Hildebrandt. Mit schneller Zunge und ein paar Sahnehäubchen zwischen Kalauer und Kernsatz als Gast von Stefan Kunze im Antenne Gespräch ab 21.00 Uhr.

Beitrag von Stefan Kunze