Antenne-Reporter Oliver Meurers im Interview mit einem Oderfluss-Anwohner, Foto: Antenne Brandenburg
Antenne-Reporter Oliver Meurers interviewt bei Hohenwutzen Wasserbau-Ingenieur Günter Wartenberg | Hier können Sie die Sendung bis sieben Tage nach Ausstrahlung nachhören. | Bild: Antenne Brandenburg

12.07.2017 | Brandenburger Begegnungen - Eine Radtour an der Oder – 20 Jahre nach der Flut

Vor 20 Jahren, im Juli 1997, brachen an der Oder die Deiche. Antenne-Reporter Oliver Meurers unternimmt eine Radtour an der Oder und trifft Fluss-Anwohner, die die Katastrophe erlebt und erlitten haben.

Erinnerung an das Oderhochwasser 1997, Foto: Antenne Brandenburg
Ute Petzel, Bürgermeisterin von Neißemünde

Zunächst wurden in Tschechien und Polen riesige Landstriche überschwemmt. Flussabwärts herrschte noch Gelassenheit. Dann aber kam die Welle nach Brandenburg und bahnte sich auch hier einen Weg durch den Deich. Die Dörfer der Ziltendorfer Niederung gingen in einem See unter. Und als die Pegel weiter auf Rekordwerte stiegen, wuchs auch im Oderbruch die Angst. Die Heimat von 20.000 Menschen war bedroht. Ihre Zukunft lag in den Händen zehntausender Einsatzkräfte aus ganz Deutschland. Vor allem Bundeswehr-Soldaten kämpften pausenlos. Ihre Waffe war der Sandsack, in den dramatischsten Stunden tonnenweise von Hubschraubern aus abgeworfen. Als so der aufgerissene Schutzwall bei Hohenwutzen gehalten wurde, war von einem Wunder die Rede.

Die Oder bei Sonnenschein, Foto: Antenne Brandenburg
Die Oder bei Sonnenschein

Antenne-Reporter Oliver Meurers unternimmt eine Radtour an der Oder. Er trifft Fluss-Anwohner, die die Katastrophe erlebt und erlitten haben. Im Mittelpunkt stehen ihre Erinnerungen. Und die Frage: Fühlen sie sich heute hinter sanierten Deichen sicherer? Dazu Original-Aufnahmen aus dem Sommer '97.

Beitrag von Oliver Meurers