Stand vom 16.03.2012
Antenne Brandenburg-Reporterin Marina Ringel legte vom 10. bis 16. März eine Fasten-Wanderwoche im schönen Fläming ein und berichtete im Radio und hier auf der Internetseite in ihrem Fasten-Tagebuch (rechte Spalte!) von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.
Vom 10. bis zum 16. März lebte hier im Hotel Brandtsheide in Wiesenburg im Hohen Fläming unsere Antenne-Reporterin Marina und nahm an einer Fasten-Wanderwoche teil. Wie es ihr dabei erging, berichtet sie hier in ihrem Fasten-Tagebuch auf antennebrandenburg.de
Das Familienhotel Brandtsheide liegt inmitten des wunderschönen Fläming und bietet somit den perfekten Ausgangspunkt für Wanderungen.
Fastenwandern im Naturpark "Hoher Fläming"...
Was erwartete unsere Reporterin bei ihren Wanderungen? Die Schönheit weiter Wiesen, idyllisch gelegene Dörfchen mit alten Feldsteinkirchen über denen Rotmilane ihre Kreise ziehen. Im Juni findet hier auch der Deutsche Wandertag statt. Die höchste Erhebung im Naturpark ist der Hagelberg mit 201m. Ob Reporterin Marina Ringel ihn erklommen hat, lesen Sie in ihrem Fasten-Tagebuch (rechte Spalte!)
Das Heilfasten nach Buchinger gilt als die am häufigsten angewendete Fastenmethode. Es handelt sich um eine reine Trinkkur auf der Basis von Gemüsebrühe, Säften und Tees. Die Fastenkur nach Buchinger wird seit über 80 Jahren angewendet.
Die Methode begründete der Internist Otto Buchinger, welcher 1920 die erste Heilfastenklinik Deutschlands eröffnete. Von schwerem Gelenkrheuma betroffen, fand Buchinger durch das Heilfasten selbst Linderung.
Eingeleitet wird das Buchinger Heilfasten mit so genannten Entlastungstagen. Man nimmt in dieser Zeit ausschließlich leichte Kost zu sich und bereitet sich auf das bevorstehende Fasten vor. Nach einer kompletten Darmentleerung beginnt man für etwa fünf Tage mit dem eigentlichen Fasten. Über den Tag verteilt werden mindestens drei Liter Flüssigkeit aufgenommen.
Morgens wird Kräutertee mit Honig getrunken. Am Mittag dürfen Gemüsebrühe oder Gemüsesaft zu sich genommen werden. Nachmittags abermals Kräutertee oder Mineralwasser. Gemüsebrühe oder Obstsaft dienen am Abend als Mahlzeit. Grundsätzlich sind alle Teesorten erlaubt. Sparsamer sollte mit Pfefferminz- oder Früchtetee umgegangen werden. Sehr gut vertragen werden in der Regel Fenchel-, Brennnessel- oder Melissentees. Die Fastentage sollten von Yogaübungen oder leichter sportlicher Betätigung begleitet werden.
Die Buchinger Fastenmethode ist nicht völlig kalorienfrei und belastet somit den Stoffwechsel weniger als totale Nulldiäten. Allerdings sollten über die Flüssigkeiten täglich nicht mehr als 500 Kalorien aufgenommen werden. Das Ende der Fastenzeit wird mit dem Fastenbrechen eingeleitet, gegessen werden dürfen ein reifer Apfel und Gemüsesuppe. Daran schließen sich die Aufbautage an, welche von Wechselduschen und Bürsten-Massagen begleitet sind. Leichte Kost und ein bewusstes Essverhalten können den Erfolg der Buchinger Fastenkur nachhaltig positiv beeinflussen.
Studien mit 1000 Fastenden ergaben bei 80% der Teilnehmer eine deutliche Verbesserung des Allgemeinbefindens nach Beendigung der Fastenkur. Die Buchinger-Fastenkur bringt Linderung bei Rheuma, Gicht, Hautkrankheiten, Migräne und Diabetes Typ 2. Vor Beginn einer Fastenkur sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt klären, ob eine solche Kur für Sie geeignet ist und ob Sie die gesundheitlichen Voraussetzungen mitbringen.


