Stand vom 23.09.2011
Im Kindergarten Bestimmer, in der Schule Klassensprecher und später Bassist hinterm Mikrofon.
Was kann so einer wohl mal werden, wenn er groß ist?
Richtig: Radiomoderator!
Erste hochdeutsche Sprechversuche folgten in der Oberlausitz in meiner Heimatstadt Weißwasser in einem kleinen regionalen Sender. Weil der dann auf Dauer doch ZU klein war - musste etwas größeres her.
Der Jugendsender des rbb „Fritz“ schien damals die richtige Adresse zu sein. Zehn Jahre als Moderator und FritzDeejay folgten, außerdem ein Zwischenstopp bei VIVA und Pro Sieben, schließlich Landung bei 105.5 Spreeradio in Berlin.
Und nun? Zurück beim rbb. Diesmal allerdings als Moderator bei Antenne Brandenburg. Ich fühle mich ein wenig, als wäre ich wieder bei Mutti eingezogen :-)
Herrlich - hier riecht's zum Nachmittag nach Kaffee!
Was war Ihr schwierigstes Interview?
Bei einem Musikfestival in Neuruppin sollte ich als Fritz-Reporter den Besitzer einer Bungee-Anlage interviewen. In 60 Meter Höhe! Kurz vor meinem ersten Sprung.
Mikrofon festgeklebt, Kopfhörer festgeklebt! In Gedanken war ich bereits auf dem Boden der Tatsachen. Sinnvolle Fragen waren hier nicht drin. Wollte nach Hause, 60 Meter tiefer ...
Ja, ich bin gesprungen.
Ja, ich habe Sch …. gebrüllt - im Radio!!!
Was verabscheuen Sie am meisten?
Intoleranz, Rücksichtslosigkeit, Sushi und Staus in der Innenstadt.
Wen haben Sie in Ihrer Kindheit am meisten bewundert?
Winnetou!
Was können Sie an sich selbst nicht leiden?
Manchmal zu schnell „ja“ zu sagen. Nein, ich bin nicht verheiratet!


