Abraumförderbrücke F 60, Foto: dpa
Abraumförderbrücke F60 | Bild: dpa

Auf der Suche nach dem schwarzen Gold - Elbe-Elster

Zwischen dem Mittellauf der Elbe und den Lausitzer Höhen, durchzogen von der Schwarzen und der Kleinen Elster, liegen Laub- und Kiefernwälder, Heidelandschaften und Naturparks, die ideale Voraussetzungen zum Radfahren, Wandern, Angeln und Baden bieten.

Fakten und Zahlen

Fläche: 1.889,34 km²
Einwohner: 111.975
Kreisstadt: Herzberg (Elster)
Kfz-Kennzeichen: EE
Lage: grenzt im Nordwesten an Sachsen-Anhalt, im Norden an Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald, im Osten an Oberspreewald-Lausitz sowie im Süden und im Westen an Sachsen.
Das sollten Sie sehen:
- Rad-Wanderung durch den Landkreis
- Finsterwalder Sängerfest
- Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60

Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Eine besonders weit zurück reichende Geschichte hat der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zu bieten: Auf über 484 m² ziehen sich weite Wälder, Wiesen und Äcker. Noch heute kann man auf den Spuren der Zisterziensermönche wandeln oder auf Pfaden ins Moor, durch blaubeerreiche Wälder und zu großen Heideflächen wandern.

Der bedeutendste Kirchbau der Region steht in Doberlug-Kirchhain: eine Zisterzienserklosterkirche aus dem 13. Jahrhundert. Wegen ihrer hervorragenden Akustik finden hier im Sommer Konzerte statt.

Braunkohlenbergbau

Wer hingegen Interesse an Industriekultur hat, der ist hier ebenfalls richtig: die älteste Brikettfabrik Europas, die "Louise" ist in Domsdorf zu besichtigen. Immer wieder finden sich in der artenreichen Kulturlandschaft an der Schwarzen Elster Überbleibsel des Bergbaus. So ist zum Beispiel die größte Abraumförderbrücke der Welt, die "F60" in Lichterfeld, zu einem Besucherbergwerk umgestaltet worden. Anhand dieses Giganten der Technik wird die Geschichte und Gegenwart des Braunkohlenbergbaus in der Lausitz erzählt.

Lied der Stadt

Wir sind die Sänger von Finsterwalde . . .

Sängerfest in Finsterwalde

Der Ohrwurm der vorletzten Jahrhundertwende ist noch heute das Eröffnungslied des alle zwei Jahre stattfindenden Sängerfestes in Finsterwalde. Der humoristische Marsch wurde von Erich Albig komponiert. Den Text schrieb Rudi Frister.

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