Störche in Ziesar, Foto: Antenne Brandenburg
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Störche im Anflug, Foto: dpa-Bildfunk, Jan Woitas

Die Störche kommen bald, Foto: dpa
 

Storchenzeit in Brandenburg

Stand vom 15.04.2014

Über Brandenburg und seine Störche

Die Beziehung zwischen Brandenburg und seinen Störchen ist eine sehr innige. Die ersten Störche sind schon da, haben ihre Horste bezogen. 

Wussten Sie, dass Brandenburg das bundesweit beliebteste Storchenland ist? Kein Wunder: 1300 Horste gibt es in Brandenburg.

Vor allem entbrennt immer wieder ein kleiner Wettstreit, wo der erste Adebar gesichtet wird.

Die vier schönsten Storchendörfer sind laut der "Welt":
- Rühstädt (bei Bad Wilsnack) in der Prignitz
- Linum (an der A24) in Ostprignitz-Ruppin
- Vetschau in Oberspreewald-Lausitz
- Rathsdorf (bei Bad Freienwalde) in Märkisch-Oderland

Dort gibt es Informationszentren und zum Teil kann man Störchen per Kamera ins Nest gucken. In der rechten Spalte finden Sie Links zu mehr Informationen über die Orte.

Der blaue Storch von Biegen, Foto: dpa-Bildfunk, Patrick Pleul

 

Der blaue Storch von Biegen

Ein Storch in Biegen bei Frankfurt/Oder sorgte, als er vor ein paar Jahren Jahren in Brandenburg eintraf, für viel Aufregung: er war blau! Auf blauen Nachwuchs konnte man allerdings nicht lange hoffen: Das Rätsel um die blaue Farbe war bald gelöst. Das Tier hatte seine Färbung ganz unspektakulär einer Industriefarbe zu verdanken, wie sie weltweit verwendet wird.
Übrigens wurde auch in Hamburg ein blauer Storch gesichtet - vermutlich hatte er die gleiche Flugroute.

Das wohl bekannteste Storchennest in Brandenburg, Foto: dpa-Bildfunk

 

Das etwas andere Nest

Diesen Trabant-Horst montierte die Familie Jensch 1998 in Bechlin bei Neuruppin auf dem Mast in luftiger Höhe als Nisthilfe. Der Trabi wurde von den Störchen nach ihrer Ankunft aus Afrika sofort bezogen. Leider gibt es Trabi und Horst heute nicht mehr.

 

Warum bringt der Storch die Babys?

Am weitesten verbreitet ist eine alte Mär aus Skandinavien: Der Storch beißt die Frau, die guter Hoffnung ist, ins Bein. Die muss daraufhin das Bett hüten und der Storch bringt ihr das Baby.
Der Ursprung liegt vermutlich im beeindruckenden Miteinander der liebevollen, monogam lebenden Storcheneltern und ihrer Jungen.
Dazu kam, dass Störche oft an Teichen und Brunnen, in Sümpfen und Mooren zu sehen waren, wo sich nach altem Glauben die Seelen ungeborener Kinder aufhalten.

Störche in Marrakech, Foto: privat, kmr, 2006

Störche im Winterquartier, in Marrakech, Foto: privat
 

GPS an Bord

Wo die Störche sich im Winter aufhalten und welche Routen sie fliegen - um das herauszubekommen, hat der NABU insgesamt sechs Störche mit GPS ausgestattet. Die Zugrouten können im Internet verfolgt werden. Die Adresse finden Sie unten.

Kampf ums Nest...

Störche gegen Graugänse

Der Wohnraum in Potsdam wird knapp, das ist allgemein bekannt. Doch auch am Rande der Landeshauptstadt in Töplitz scheint sich dieses Problem breit zu machen - allerdings in der Tierwelt _ansehen

Rühstädt

Storchendorf Rühstädt, Foto: dpa-Report, Jürgen Strauß

Storchendorf Rühstädt

Seit 1996 ist Rühstädt in der Prignitz "Europäisches Storchendorf". _mehr

Vetschau

Storchennest in Vetschau, Foto: dpa-Bildfunk, Patrick Pleul

Storchenzentrum Vetschau

Viel Interessantes und vor allem eine Live-Web-Cam gibt es in Vetschau in der Niederlausitz. _mehr

Linum

Störche in Linum, Foto: dpa-Bildfunk

Storchendorf Linum im Ruppiner Land

Touristischer Anziehungspunkt im Sommer sind in Linum vor allem die Störche. Und im Herbst und Frühjahr sind es die sich sammelnden Kraniche und Wildgänse. _mehr

Rathsdorf

Storchenturm in Rathsdorf, Foto: dpa-Report

Storchenturm Rathsdorf/Altgaul

Bei dem Storchenturm handelt es sich um einen früher weit verbreiteten Ziegelbrennofen. Seit er vor ca. 100 Jahren stillgelegt wurde, wird er von Störchen bewohnt. _mehr

Störche beobachten

Web-Cam in Vetschau

Das Nest ist nicht mehr leer - es klappert wieder im Horst! _mehr