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Tagestipp | 21.04.2017 - Frühlingsfit mit Bärlauch

Bärlauch gehört zu den Küchen-Klassikern im Frühling. Mit seinem herb-würzigen, sehr intensiven Duft erinnert er immer ein bisschen an Knoblauch. Und er passt zu vielen Gerichten.

Im Frühling gieren irgendwie alle nach Grün: ob an Sträuchern, auf den Wiesen, im Wald, im Gartenbeet. Und wie wir inzwischen „gelernt“ haben, kann vieles davon auch auf den Teller. Ganz im Trend ist Bärlauch. Er punktet mit den Inhaltsstoffen Vitamin C, Kalium, Eisen und ätherischen Ölen und soll noch gesünder sein als Knoblauch.

Man braucht nur der Nase nach zu gehen, um dieses Supergewächs zu finden. Der Bärlauch mit dem charakteristischen Knoblaucharoma wächst am liebsten im lichten Laubwald. Das Sammeln ist aber nicht ganz ohne. Man könnte ihn mit giftigen Pflanzen verwechseln. Ganz ähnlich sehen nämlich die Blätter von Herbstzeitlose, Aronstab oder Maiglöckchen aus. Also am besten am typischen Geruch und an den Einzelblättern mit Stiel orientieren. Wenn man unsicher ist, lieber nicht pflücken, denn die ähnlich aussehenden Pflanzen sind alle giftig.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Bärlauch auf dem Markt oder im Supermarkt kaufen. Am besten draufschauen, ob die Blätter aus kontrolliertem Anbau sind. Aber wer im Garten unter Bäumen oder Sträuchern ein nicht zu trockenes Plätzchen findet, kann Bärlauch auch dort anbauen. Genauso wächst er im Topf auf dem Balkon. Der Vorteil: man hat ab März die zarten Blättchen pflückbereit.

Bärlauch kann eigentlich für alles verwendet werden, was auch Knoblauch verträgt. Er würzt Kartoffel- und Kräutersuppen. Er ist toll in Brotaufstrichen, er passt fein geschnitten in Blattsalate und zu Nudeln.  Kräuterbutter, Kräuterquark, Pasta-Soße, auch Schinken oder Bratwurst bekommen durch Bärlauch eine besondere Note. Auch Senf oder Öl kann mit Bärlauch aromatisiert werden.
Sobald der Bärlauch im Frühling die ersten grünen Blätter hervorbringt, kann geerntet werden. Das Ernten von Bärlauch ist je nach Wetter bis in den Mai möglich, auch wenn da schon die Blüte beginnt. Die beste Zeit ist natürlich, wenn die frischen Blätter sprießen und der Bärlauch roh verarbeitet werden kann. Wer Kräuterbutter oder Kräuterquark selber macht, sollte am besten Bärlauch pur und ohne andere Kräuter dazugeben. Für einen leckeren Brotaufstrich zum fein gehackten Bärlauch gehackte Walnusskerne geben und mit gekochter Kartoffel vermengen.  
Um möglichst viele Inhalts- und Geschmacksstoffe zu bewahren, sollte man ihn nur sehr kurz kochen oder andünsten.

Beitrag von Barbara Wolf

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