Kinderbeine auf einer Wiese, Foto: Colourbox
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Tagestipp | 12.06.2017 - Mittel gegen Mück(en) und Zeck(en)

Die besten Mittel wehren die Blutsauger mindestens fünf Stunden gut ab, zum Teil bis zu acht Stunden. Andere dagegen wirken fast gar nicht, und das kann gefährlich werden. Im folgenden einige Tipps für optimalen Schutz.

Heißes oder schwülwarmes Wetter, dazu immer mal heftige Regengüsse. Die Mücken sind in ihrem Element und haben nur eins im Sinn: Blut zu saugen. Wer sich dagegen erfolgreich wehren möchte, der kommt an einem guten Mückenschutzmittel nicht vorbei.

Mücken sind nicht nur Nerv tötend und lästig, einige übertragen auch Krankheiten. Wir haben es ja schon lange nicht mehr nur mit der gewöhnlichen Hausmücke zu tun, sondern eben z.B. auch mit der asiatischen Tigermücke. Es können Krankheiten übertragen werden wie u.a. das Gelbfieber oder das Zika-Virus. Und auf der anderen Seite reagieren immer mehr Menschen allergisch auf Insektenstiche. Deswegen macht es Sinn, gezielt Mückenschutzmittel aufzutragen, wenn man sich längere Zeit im Freien und an gefährdenden Stellen aufhält.

Zu empfehlen sind Kombi-Mittel, die nicht nur gegen Mücken, sondern auch gegen Zecken schützen. Von der Stiftung Warentest mit „sehr gut“ getestet wurden Autan Protection Plus, Anti Brumm Zecken Stopp und Zeckito Classic von Rossmann. Alle Mittel versprechen effektiven Schutz und halten die blutsaugenden Insekten mindestens fünf Stunden vom Laib.
Das Mittel in die Hand sprühen und dann auf der Haut verteilen. Partien um Augen und Mund auslassen. Wer sich tagsüber schützen muss, der sollte unter dem  Kombimittel Sonnencreme auf die Haut auftragen.

10 von 14 getesteten Mitteln wehren die Blutsauger ab. Nur "Zedan Spray" hat ein „mangelhaft“ bekommen.
Antimücken-Armbänder, die mit ätherischen Ölen getränkten Kerzen oder Räucherstäbchen bringen nicht den gewünschten Effekt.
Ansonsten gilt: Alles, was von Stiftung Warentest positiv bewertet wurde, hat natürlich eine Wirkung. Aber die enthaltenen Wirkstoffe können die Schleimhäute reizen. Ob das so ist, muss jeder selbst ausprobieren. An Kindern, die unter zwei Jahre alt sind, sollten diese Mittel überhaupt nicht angewendet werden.

Haben die Insekten erfolgreich zugestochen, dann bringen bei vielen auch Hausmittelchen schon eine Linderung. Immer gut ist, den Stich zu kühlen, weil die Schwellung abklingt. Gegen das Jucken hilft oft Saures wie Zitrone oder Essig. Das neutralisiert das Gift – hilft aber nur direkt nach dem Stich. Und gewissermaßen ein Wundermittel ist der eigene Speichel. Der kühlt und enthält außerdem so genannte Antihistamine, die körpereigene Botenstoffe ausbremsen. Als Mittel für unterwegs wird der Spitzwegerich heiß gehandelt. Blätter in der Hand zerreiben und auf den Stich legen.


Gut zu wissen:

Nicht das Licht - der Schweiß und unsere Atmung locken die Mücken an.

Bei Fernreisen unbedingt ein wirksames Anti-Mücken-Mittel von zu Hause mitnehmen.

 

 

Beitrag von Barbara Wolf

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