Donovan (c) Kulturkirche Neuruppin
Donovan (c) Kulturkirche Neuruppin

- Donovan

Schon mit 18 Jahren hatte DONOVAN seinen ersten Hit mit „Catch the Wind“. Auf seiner aktuellen Tour präsentiert DONOVAN sein neues Album „Donovan Retrospective“, auf dem er 50 Jahre im Musikbusiness feiert.

Keiner verkörpert das Hippietum in Großbritannien perfekter als der schottische Sänger DONVOAN. Als Sohn der Arbeiterklasse ist er in Glasgow geboren worden und in der südenglischen Kleinstadt Hatfield aufgewachsen. Er wurde nach seinen ersten Erfolgen in den 60ern schnell als der „englische Dylan“ gefeiert. Mit den Beatles flog DONOVAN nach Indien, um beim Maharishi Yogi die transzendentale Meditation zu erlernen. Dort zeigte er ihnen auch seine Gitarrenkünste, Paul McCartney regte er zu „Blackbird“ an, John Lennon half er, „Julia“ zu komponieren und George Harrison bedankte sich bei ihm mit einer zusätzlichen Strophe für „Hurdy Gurdy Man“, einem Hit von Donovan.

Sich selbst sieht DONOVAN als Erneuerer. „Ich hatte alles erreicht, was ein Singer/Songwriter erreichen kann“, sagt er über seinen Neuanfang Anfang der siebziger Jahre. „Was sonst sollte ich tun, als mit dem Erfolg zu brechen und zu experimentieren, egal was dabei herauskommt?“ Er gründete eine Rockband und nahm seine besten Alben auf. Donovan nennt sich selber „Küken“, weil er jünger ist als die Beatles und die Rolling Stones.

Im 21. Jahrhundert nahm DONOVAN ein Album mit dem Johnny Cash Produzenten Rick Rubin auf und sang noch einmal „Atlantis“ für den gleichnamigen Disney-Film mit den No Angels aus dem deutschen Fernsehen. Als Onkel aus Atlantis tauchte er auch in der Serie „Futurama“ auf und sein Lied „Mellow Yellow“ bei den Minions.