Howard Jones: Transform, CD-Cover: Sony Music
Howard Jones: Transform | Bild: Sony Music

Album der Woche | 11.05.2019 - Howard Jones: Transform

Howard Jones gilt wohl für jeden, der in den 80ern und 90ern aufgewachsen ist, als Inbegriff des Synthesizer-Pop. Weltweite Hits wie „Things Can Only Get Better“, No One Is To Blame“, „What Is Love“ und „New Song“ sind feste Bestandteile der Popkultur. Mit „Transform“ kehrt Howard Jones nun zu seinen Wurzeln zurück.  

Zwischenzeitlich hatte er sich von seinen typischen Sounds verabschiedet und sogar zwei Piano-Solo-Alben und eine klassisch dominierte CD produziert. 

Jetzt kombiniert Howard Jones einen Teil seines frühen Synthesizer-Arsenals mit neuer Technik. Auf dem neuen Album setzt er sich mit den alltäglichen Kämpfen auseinander, die viele von uns führen, um die eigene Identität in einer vollkommen vernetzten Welt nicht zu verlieren, wobei sein Fazit durchaus positiv ausfällt:

„Wir können unseren Wandel tatsächlich selbst beeinflussen. Wir müssen nur das Heft in die Hand nehmen und selbst aktiv werden. Mit diesem Album will ich gern einen Anschub dafür auf den Weg bringen“.


Musikalisch verbindet Howard Jones alle Möglichkeiten des Musizierens, die er sich in den letzten Jahrzehnten erarbeitet hat. Dabei geht er hörbar bis in die Zeit seiner eigenen Jugend zurück. Howard Jones sagt zu seinen musikalischen Wurzeln auf diesem Album:

„Meine Mutter hat immerzu Radio gehört. Also habe ich die Beatles gehört und all die Bands aus den 60ern. Bands aus Liverpool, dann die Stones. Aber es waren die Beatles, die wirklich meinen inneren Kern erreicht haben. Dazu dann die Funk-Bands wie Blood, Sweat and Tears und viele andere. Und zur gleichen Zeit habe ich ja klassische Musik studiert, da kam dann die Inspiration durch Beethoven, Bach und Brahms, Bartok. Der Einfluss kam von überall her, und dann endet es mit einer großen Palette von musikalischem Stoff, mit dem man spielen kann.“

Beitrag von Frank Schroeder

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