Sting: The Bridge, Albumcover: ‎ Interscope (Universal Music)
Sting: The Bridge | Bild: ‎ Interscope (Universal Music)

Album-Tipp | 20.11.2021 - Sting: The Bridge

Was hilft gegen Corona? Vielleicht das neue Album von Sting. Die britische Poplegende versucht, mit dem neuen Studioalbum „The Bridge“ eine Brücke in eine bessere Zukunft zu schlagen. Ein ganzes Jahr saß er unermüdlich an seinen neuen Songs in seinem Heimstudio in der Toskana.

„Da bin ich jeden Tag um 10 Uhr reingegangen und habe bis zum Abend dort gearbeitet, ohne eine genaue Idee zu haben, was ich da eigentlich tue. Gleichzeitig habe ich einfach weiter gesungen. Ich hatte einfach irgendwas zu tun.“ (Sting im Interview)

13 neue Songs sind unter anderem in der Zeit des Lockdowns entstanden. Eine Mischung aus Jazz, Rock und Pop, und immer dem Anspruch, eine Botschaft zu vermitteln. Corona taucht keinesfalls in den Liedern auf und wird dennoch indirekt zum Thema gemacht. Sting berichtet über seine Empfindungen und Gefühle während des ersten Lockdowns und sagt selbst:

„Wenn ich jetzt das Album höre - höre ich, dass alle Songs etwas verbindet. Alle Charaktere, die ich beschreibe, sind in diesem Übergang zwischen Leben und Tod, zwischen Krankheit und Gesundheit, zwischen Beziehungen - und sie alle halten Ausschau nach einer Brücke in die Zukunft.“ (Sting im Interview)

Sting selbst, der im Oktober 70 wurde, bleibt sich auch mit seinem neuen Werk "The Bridge“ treu: Anspruchsvoll produzierte Musik - gepaart mit einer ordentlichen Portion Optimismus für eine bessere Zukunft.

"Ich denke, Songs beziehen sich auf dein eigenes Bewusstsein. Du erlaubst, dass es passiert. Ich bin immer überrascht, wenn ich so etwas wie dieses Album habe. Wie ist das passiert? Es ist fast wie ein Versehen.“ (Sting im Interview)

Beitrag von Christofer Hameister