Ilko-Sascha Kowalczuk, Foto: imago-images, Manfred Segerer
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Hier können Sie die Sendung nach Ausstrahlung 12 Wochen nachhören. | Bild: www.imago-images.de

Antenne Gespräch | 04.01.2019 - Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk

Bilanz nach 30 Jahren Mauerfall
Die Ostdeutschen haben es gerade nicht leicht. Sie werden als Bürger zweiter Klasse behandelt, die Löhne in Ostdeutschland liegen 30 Jahre nach dem Mauerfall noch immer 17 Prozent unter dem Westniveau, von den 30 Dax-Vorstandsvorsitzenden kommt nicht einer aus den neuen Bundesländern.

Das Leben im wiedervereinigten Deutschland hatten sich die meisten Ostdeutschen anders vorgestellt. Andererseits sind die meisten zufrieden. Aber trotzdem wählt jeder vierte AfD. Was ist da schiefgelaufen?

Das neue Buch des Historikers Ilko-Sascha Kowalczuk bietet dafür eine ziemlich schlüssige Analyse. Es heißt „Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde" und liefert Antworten auf oft gestellte Fragen: Was ist nach der Wende schiefgelaufen im Osten? Wer hat Schuld? Und: Gibt es eine spezifisch ostdeutsche Grundhaltung, aus der heraus man erklären kann, warum der Begriff "Demokratie" für Ostdeutsche oft hohl klingt?

Beitrag von Andreas Flügge

Frau mit Kopfhörern, Foto: Colourbox, Alena Ozerova
Colourbox, Alena Ozerova

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