Schauspielerin Uta Schorn anläßlich der Aufzeichnung der MDR, Foto: www.imago-images.de
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Hier können Sie die Sendung nach Ausstrahlung 12 Wochen nachhören. | Bild: www.imago-images.de

Antenne Gespräch | 10.01.2022 - Uta Schorn

Sie war der letzte „Publikumsliebling“ der DDR, moderierte den legendären „Wunschbriefkasten“ und spielte 16 Jahre die Chefsekretärin Barbara Grigoleit in der Erfolgsserie „In aller Freundschaft“. Jetzt wird sie 75: Uta Schorn.

„Und wenn ich nüscht kann, bellen kann ich“ - so heißt die Autobiographie, die Uta Schorn gerade auf einer Lesereise durch die Republik vorstellt. Geboren wurde sie in Augsburg, weil ihre Eltern dort ein Gastspiel am Theater gaben. Nur kurze Zeit später wurde ihr Vater, Joe Schorn, ans Berliner Metropol-Theater berufen, und so fand die Familie eine neue Heimat.

Uta Schorn wurde zu einer der vielfältigsten Schauspielerinnen der DDR. Sie begann am Maxim-Gorki-Theater, war im „Polizeiruf 110“ und diversen Folgen von „Der Staatsanwalt hat das Wort“ dabei, spielte das Fräulein Schneider im Musical Cabaret, die Witwe Pusebach in der Operette Frau Luna und moderierte zweimal die Fernsehshow „ Ein Kessel Buntes“. Dass sie ausgerechnet durch den Wunschbriefkasten an der Seite von Gerd E. Schäfer berühmt wurde, hat sie selbst überrascht, weil sie nicht damit rechnete, dass irgendjemand am Sonntag Nachmittag den Fernseher einschalten würde. Ein regelrechter Straßenfeger war ihre Serie „Bereitschaft Dr. Federau“, in der sie eine alleinerziehende Notärztin spielte.

Im Antenne-Gespräch erzählt Uta Schorn, wie sie ihre skeptischen Eltern überzeugt hat, selbst Schauspielerin zu werden, verrät, welche Blume nach ihr benannt ist, warum sie sich noch heute mit leichtem Schaudern an ihren 18. Geburtstag erinnert, wie sie ihren 75. feiern wird, und was es bedeutete, wenn man in der DDR als Prominente beim Fleischer „Gewickeltes“ bekam.

Beitrag von Olaf Kosert

Frau mit Kopfhörern, Foto: Colourbox, Alena Ozerova
Colourbox, Alena Ozerova

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