Marianne Buggenhagen bei den Paralympischen Spielen in Rio 2016, Bild: dpa/Kay Nietfeld
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Hier können Sie die Sendung nach Ausstrahlung 12 Wochen nachhören. | Bild: dpa/Kay Nietfeld

Antenne Gespräch | 14.05.2018 - Marianne Buggenhagen

„Der Sport hat mich gerettet – durch ihn habe ich alles erreicht, was ich wollte!“ sagt Marianne Buggenhagen im Antenne-Gespräch. Über mehr als drei Jahrzehnte war sie Deutschlands unangefochtene Nummer eins im Behindertensport.

Marianne Buggenhagen ging bei sieben Paralympischen Spielen an den Start, gewann dabei insgesamt 14 Medaillen, allein 9 in Gold, dazu unzählige weitere Titel bei Weltmeisterschaften und nationalen Wettkämpfen.

2016 beendete sie im Alter von 63 Jahren ihre einmalige Karriere mit einer Silbermedaille im Diskus in Rio.

„Durch den Sport habe ich nicht nur die Welt gesehen, ich habe auch Selbstvertrauen zurückbekommen“, sagt Marianne Buggenhagen, die im Diskus, Kugelstoßen und Speerwerfen jahrelang die Weltspitze im Behindertensport beherrschte.

Mit Anfang 20 erlitt die gelernte Krankenschwester einen Bandscheibenvorfall, der in einer aufsteigenden Querschnittlähmung endete und sie schließlich in den Rollstuhl zwang. „Am Ende war es eine Erleichterung“ – aber auch ein Neuanfang zu einer sehr erfolgreichen Sportlerkarriere.

In wenigen Tagen wird Marianne Buggenhagen 65 Jahre alt. Im Antenne-Gespräch ab 21:00 Uhr spricht sie mit Sybille Seitz über die vielen Höhen und manche Tiefen ihrer Ausnahmekarriere.

Beitrag von Sybille Seitz