Des Teufels Mühlstein in der Kirche von Brück-Rottstock, Pfarrerin Ines Jäger und Antennereporter Frank Schroeder, Bild: Antenne Brandenburg
Antenne Brandenburg
Hier können Sie die Sendung nach Ausstrahlung 12 Wochen lang nachhören. | Bild: Antenne Brandenburg

Brandenburger Begegnungen | 06.12.2023 - Teuflische Orte in Brandenburg

Der Teufel in Brandenburg? Aber sicher! In früheren Jahrhunderten muss er ein wurf-wütiger Geselle gewesen sein, denn an vielen Orten hat er seine Wurfgeschosse hinterlassen: In Bad Belzig zum Beispiel liegt ein Fels, den er auf die im Bau befindliche Gertraudenkapelle schleudern wollte. Kraftlos, wie er war, fiel der Stein aber schon an der Friedhofsmauer nieder, noch heute sind darauf die Abdrücke der teuflischen Krallen deutlich zu erkennen. (Wdhlg.)

Mit mehr Wucht schleuderte der Teufel jedoch einen Mühlstein in Richtung der Kirche von Brück-Rottstock, in die sich ein Müller flüchten wollte, der dem Teufel zwar seine Seele verschrieben hatte, sich dann aber doch lieber aus dem Staub machen wollte. Der Mühlstein steckt noch heute im Kirchturm.

Auch jenseits der Kirchen hat der Antichrist seine Spuren hinterlassen, insbesondere in Landschaften, die sumpfig und düster erscheinen wie im Teufelsluch bei Groß Leuthen oder in der „Hölle“ bei Lebusa.

Und in Angermünde hat der Teufel sogar dafür gesorgt, dass die Bürger der neu gegründeten Stadt für ihre Ansiedlung einen passenden Namen fanden. Wie das? Auch das erfahren Sie in den Brandenburger Begegnungen „Teuflische Orte“ mit Frank Schroeder.

(Wiederholung vom 15.02.2023)

Beitrag von Frank Schroeder

Frau mit Kopfhörern, Foto: Colourbox, Alena Ozerova
Colourbox, Alena Ozerova

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