Sven Bartholomäus von der Kampfmittelbergung „Schollenberger“ und Rainer Entrup vom Bundesforstbetrieb Westbrandenburg sind für die Beräumung der Kyritz-Ruppiner Heide zuständig. Foto: rbb/Haase-Wendt
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Hier können Sie die Sendung nach Ausstrahlung 12 Wochen lang nachhören. | Bild: rbb/Haase-Wendt

Brandenburger Begegnungen | 09.07.2024 - 15 Jahre Freie Heide

Wir blicken auf die Proteste, die zum Ende des Bombodroms vor 15 Jahren führten, begleiten die Bombensuche und schauen auf die Entwicklung der besonderen Heidelandschaft, die zum Sternenpark entwickelt werden soll...

Tiefflüge von Kampfjets, Bombenabwürfe, Kriegsübungen – das drohte erneut den Anwohnern rund um die Kyritz-Ruppiner Heide in Ostprignitz-Ruppin. Denn die Bundeswehr wollte den riesigen Truppenübungsplatz zwischen Neuruppin und Wittstock nach dem Abzug der sowjetischen Truppen weiternutzen. Dagegen formierte sich ein jahrelanger friedlicher Protest mit tausenden von Teilnehmern.

Nach vielen Demonstrationen, Klagen und Gerichtsurteilen verkündete vor genau 15 Jahren der damalige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung das Aus für das sogenannte Bombodrom. Die Heide war damit wie von vielen gefordert endlich „frei“. Allerdings nur zum Teil, denn bis heute sind Experten auf dem riesigen Areal mit der Beseitigung der international geächteten Streumunition beschäftigt. Nur der südliche Teil des Luft-Boden-Schießplatzes konnte freigegeben werden und ist heute ein beliebtes Ziel von Wanderern.

15 Jahre Freie Heide

Beitrag von Björn Haase-Wendt

Frau mit Kopfhörern, Foto: Colourbox, Alena Ozerova
Colourbox, Alena Ozerova

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