Treffen von Russlanddeutschen im Köpenicker Rathaus, Bild: Antenne Brandenburg/A. Flügge
Hier können Sie die Sendung bis sieben Tage nach Ausstrahlung nachhören. | Bild: Antenne Brandenburg

Brandenburger Begegnungen | 22.11.2017 - Russische Spätaussiedler - in Brandenburg zu Hause?

Ihrem Deutsch hört man oft die fremde Note aus dem Osten an, in dem die Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion über Generationen heimisch waren. Seit 1990 kehrten 2,5 Millionen Deutschstämmige mit ihren Familien aus Kasachstan, der Ukraine oder Russland in die alte Heimat zurück. Migranten wie hunderttausend andere, aber eben doch nicht. Denn ihre neue Heimat ist die alte Heimat ihrer Vorfahren...

Aus den einst gewünschten Auswanderern war in den Staaten der Sowjetunion eine geduldete Minderheit ohne Perspektive geworden, die Perestroika öffnete ihnen den Weg zurück nach Deutschland. 60 000 fanden in Brandenburg erste Aufnahme. Wie ist die Rückwanderung verlaufen? Wie leicht oder wie schwer verlief die Integration? Sind alle inzwischen hier heimisch geworden?

Antenne-Reporterin Astrid Flügge hat russlanddeutsche Familien  in Thyrow, Mahlow, Köpenick und Potsdam getroffen und mit ihnen über ihren Weg in die bundesdeutsche Gesellschaft gesprochen. Die Brandenburger Begegnungen ab 21:00 Uhr.

Beitrag von Astrid Flügge