Jüdischer Friedhof, Puschkinallee, Pfingstberg, Bild: dpa
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Hier können Sie die Sendung bis sieben Tage nach Ausstrahlung nachhören. | Bild: dpa/Bildagentur-online

Kreuz und Quer | 31.05.2023 - Warum jüdische Friedhöfe in Brandenburg verfallen

Die Historikerin Anke Geißer-Grünberg hat im Auftrag des Denkmalschutzes über 500 historische Gräber auf jüdischen Friedhöfen dokumentiert. Sie fordert, die Gräber zu erhalten und zu pflegen, denn viele befinden sich in einem sehr schlechten Zustand.

„Man kann zugucken, wie die Steine zerfallen“ stellt die Historikerin und Judaistin Anke Geißler-Grünberg traurig fest. Anders als bei Christen hört die Liegezeit auf jüdischen Friedhöfen nicht nach 25 Jahren auf, sondern es gilt das Ewigkeitsrecht. Das Problem besteht darin, dass es viele der ehemaligen jüdischen Gemeinden in Brandenburg heute nicht mehr gibt - die Friedhöfe sind aber noch da.

Wir fragen, wer sich heute um sie kümmert. Außerdem berichten wir über die langsamen Fortschritte beim Klosterneubau der Zisterziensermönche von Neuzelle. Und wir lernen eine Frau kennen, die sich selbst geheiratet hat.

Beitrag von Vera Kröning-Menzel

Frau mit Kopfhörern, Foto: Colourbox, Alena Ozerova
Colourbox, Alena Ozerova

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