Antenne Brandenburg und zibb suchen Ihr nützliches Wissen von früher...

Damals wie heute - Brandenburger Wissensschätze, Bild: rbb
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24.2. bis 6.3.2020 - Damals wie heute – Brandenburger Wissensschätze

Hausmittel, Rezepte, geniale Tipps! In vielen Brandenburger Familien gibt es überliefertes Wissen von früher, das den Alltag von heute einfacher, preiswerter, gesünder oder nachhaltiger machen kann. Antenne Brandenburg und zibb suchen Ihre Tipps, Ihre Wissensschätze...

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Brandenburger Wissensschätze der Antenne-Hörer

  • Brigitte Kaminski: Bei Erkältung hat die Oma hat einen Rettich ausgehölt - Deckel und Spitze abgeschnitten. Den so behandelten weißen Rettich auf ein Glas gesetzt. Dann braunen Kandiszucker so einen größeren Block am Stück, mit Faden hinein gesetzt. Deckel drauf. Dann einige Tage gewartet bis sich der Kandis aufgelöst hatte. Im Glas aufgefangen war. Diesen Saft esslöffelweise gegen Husten trinken.

    Ines Meißner: Bei Erkältung Buchenteer einnehmen – selbstgemacht aus Buchenrinde und Honig

    Elfi Dalcke: Bei Erkältung/Husten: Tee aus Thymian, Tee aus Salbeiblättern

    Ralf Lehmann: Zwiebelsaft bei Erkältung

    Brigitte Kirchhof: Zwiebelsaft oder Tee aus Thymian, Spitzwegerich und Melisse

    Ursula Keil: Schwört bei Husten auf schwarzen Rettig und Honig

    Michel Braatz: Isst bei Erkältung drei geschälte Knoblauchzehen auf einmal

    Karin Bramer: Bester Hustensaft ist aus Salbei und Thymian – aufgekocht mit Wasser und Honig.

    Christine Overrath aus Königs Wusterhausen: Bei Husten Butterpflaster – ein Leinentuch dick mit Butter bestrichen auf die Brust gelegt, ein warmes Handtuch drüber und in eine Decke eingewickelt. Nach 20/25 Minuten ist die Butter eingezogen und der Husten sollte weggehen.

    Tipp von Gerd’s Oma: Bei Halsschmerzen einen Löffel Leinöl nehmen – für die Kinder ein wenig Zucker mit auf den Löffel

    Gegen Kopfschmerzen hilft auch ein starker Kaffee mit Zitronensaft

    Wer unter Durchfall leidet, kann mit einer Löffelspitze Muskat und viel Wasser entgegenwirken

    Eine Salbe reicht!

    Omas schwören auf Ringelblumensalbe. Warum? Weil diese eine wahre Allzweckwaffe ist und bei trockener Haut, Wunden, Krampfadern, Pickeln, usw. hilft und eigentlich nie allergische Reaktionen auslöst. Dafür müssen Sie nur Ringelblumen in ein gutes Öl (Mandel- oder Olivenöl) einlegen. Nach knapp drei bis fünf Wochen hat das Öl die guten Inhaltsstoffe aus den Blüten herausgezogen. Dann wird es abgegossen und wenn noch etwas Bienenwachs hinzugefügt wird, entsteht daraus eine feste Salbe. Wer es ein bisschen besser verstreichen möchte, fügt noch Lanolin, ein Wollwachs, hinzu.

    Verrückt aber wahr! - Warze besprechen

    Doris aus Charlottenburg hat es als Kind ausprobiert und es hat funktioniert:

    Lege bei Vollmond Deine Hand auf die Warze,
    schau in den Vollmond,
    Streiche mit der Hand über die Warze und sage:
    Alles was ich sehe, nehme zu.
    Alles was ich fühle, nehme ab.

    Und das bei jedem Vollmond wiederholen, falls nötig.

  • Jessica Riegler: Zum Reinigen meines Silberbestecks brauche ich nur heißes Wasser, Salz und Alufolie. In das heiße Wasser gebe ich 1 Teelöffel Salz und klein geschnittene Alufolie. Anschließend für ca. 2 Minuten den Silberlöffel rein legen, so dass er vollständig bedeckt ist. Danach den Löffel mit einem Tuch abtrocknen. Fertig!!!

    Friederike Böhlcke: Schmutzige Scheibe des Kamins reinigen: Etwas Küchenrolle anfeuchten, in Holzasche tippen und damit putzen. Zum Schluss mit einem sauberen Tuch nachwischen.

    Nancy Richter: Zitronenreste ins Abwaschwasser für glänzendes Geschirr

    Marcus Asmus‘ Oma: Übergekochte und angebrannte Milch mit Backpulver oder Essig oder Zitrone wegschrubbeln

    Frau Kind aus Schenkenberg: Fensterputzen mit Zwiebeln (Zwiebel schälen, vierteln und ins letzte Putzwasser mit rein, Fenster abreiben - fertig)

    Kerstin Brauner aus Fichtenwalde: Fliesen und Fugen reinigen mit Backpulver. Etwas Wasser mit 1-2 Päckchen Backpulver mischen und mit einer Bürste schrubben. Bei Bedarf etwas einwirken lassen.

    Lästige Flecken entfernen

    Blutflecken bekommt man am besten weg, wenn man die Textilien vorher eine Nacht in Wasser einweicht. Notfalls kann man nochmal mit dem Schwamm nachhelfen

    Gegen Rotweinflecken hilft Natron

    Wachsflecken entfernt man am besten, indem man die Textilien für eine Nacht gefrieren lässt und das Wachs dann abbröseln lässt

     Zum Waschen muss es nicht immer Waschmittel aus der Drogerie sein: Mit Kastanien und Efeu kann man ganz einfach sein eigenes Waschmittel herstellen. Dann die Kastanien schreddern und in einem Säckchen in die Wäschetrommel geben oder noch einmal zusammen mit Efeu einweichen lassen und nach ein paar Stunden den Sud in das Waschmittelfach einfüllen.

    Nancy Kschiwan: Kerzenwachsflecken: Früher wurde ein Löschblatt genommen, heute ein Stück Küchenrolle. Auf den Fleck legen und mit einem Bügeleisen mit niedriger Temperatur einfach drüber bügeln. Durch die Wärme schmilzt das Wachs und wird durch das Tuch aufgesaugt. Solange wiederholen bis alles Wachs weg ist..

    Mit Zitrusduft in den Frühjahrsputz

    Nicht nur Natron und Backpulver erweisen sich als wahre Allzweckwaffen, wenn es um das Thema Putzen geht – auch die Reste von Zitrusfrüchten, wie beispielsweise Zitrone, Orange und Grapefruit eignen sich perfekt als Putzmittel. Sie sind ein natürliches Desinfektionsmittel, reinigen zuverlässig und duften auch noch frisch.
    Dafür brauchen Sie: Zitrusfrüchte (ganz oder die Schalen), Tafelessig, Spülmittel
    Legen Sie die Zitrusfrüchte in Tafelessig ein und achten Sie dabei darauf, dass der Essig die Früchte komplett bedeckt (sonst könnte es schimmeln!). Dann lassen Sie das Gefäß verschraubt ca. drei Wochen lang ruhen. Trennen Sie dann die Flüssigkeit mit einem Sieb, fügen Sie noch etwas Spülmittel hinzu und füllen Sie es beispielsweise in eine Sprühflasche.

    Messer schärfen ohne Messerschärfer

    Wer gerade kein Schleifgerät zur Hand hat, aber sein Frühstücksbrötchen dank stumpfen Messers nicht aufschneiden kann, kann auch einfach die Unterseite eines Tellers oder einer Tasse nehmen. Durch den rauen und unglasierten Boden ist das Messer nach einigem Hin- und Her streichen wieder scharf und einsatzbereit.

  • Nicht nur mit Kaffeesatz, sondern auch mit Restbier kann man erstaunliche Dünge-Ergebnisse erzielen. Der gegorene Hopfen ist für Pflanzen sehr nährstoffreich und verhilft Ihnen zu strahlender Kraft. Nur übertreiben sollte man es nicht.

    Wer von Trauermücken geplagt ist, kann abgebrannte Streichhölzer mit dem Kopf in die Erde stecken. Nach maximal drei Tagen sollten die Obstfliegen-ähnlichen Schädlinge von ihrem Pflanzen verschwunden sein.

  • Heinz aus Pankow: Spinat aus Brennesseln – schön herb  und brennt nicht auf der Zunge

    Manja Felsch: Meine Oma hat Salzkartoffeln immer mit einem Teelöffel Butter angesetzt. Dann kochen sie nicht über, man kann getrost den Deckel drauflassen. Es geht übrigens auch mit einem Schuss Öl, habe ich festgestellt.

Antenne-Videos

Zitrone, Foto: Colourbox
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Video - Zitrusreiniger selbst machen

Nicht nur Natron und Backpulver erweisen sich als wahre Allzweckwaffen, wenn es um das Thema Putzen geht – auch die Reste von Zitrusfrüchten, wie beispielsweise Zitrone, Orange und Grapefruit eignen sich perfekt als Putzmittel. Sie sind ein natürliches Desinfektionsmittel, reinigen zuverlässig und duften auch noch frisch.

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Damals wie heute – Brandenburger Wissensschätze - Wer kann heute noch spinnen?

Die technologische Entwicklung schreitet mit rasender Geschwindigkeit voran. Doch alte Techniken, die noch vor hundert Jahren alltäglich waren, beherrscht heute kaum jemand. Die Spule eines Spinnrads ist heutzutage fast nur noch im Museum zu bewundern. Wir haben jemandem im Spreewald gefunden, der sie noch zu bedienen weiß.

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Brandenburger Wissensschätze - Wenn eine Kräuterfee ihr Wissen teilt

Quittenessenz für eine schöne Haut, Brennnessel gegen Rheuma - Marina Delzer lebt in der Uckermark und sie weiß: gegen jedes Übel ist ein Kraut gewachsen. Seit Jahrzehnten sammelt sie Naturrezepte, sie erntet selbst und stellt diverse hilfreiche Mittel selbst her. Nun hat sie ihren Wissensschatz mit uns geteilt.