Mein Brandenburg. Lychen ist unser Star., Bild: Antenne Brandenburg
Antenne Brandenburg

Ihr Ort ist unser Star: Lychen

Lychen, die Flößerstadt. Diese Art des Holztransportes auf dem Wasser hat eine lange Tradition. Heute werden die Flöße touristisch genutzt, Foto: Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch
Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch

Mit Ausflugstipps! - 10 Fakten über Lychen

Wussten Sie eigentlich, dass Lychens Beiname „Flößerstadt“ eine besondere Auszeichnung ist? Das in Lychen die Reißzwecke bzw. die „Pinne“ erfunden wurde? Das die gute Luft in Lychen in den 1930iger Jahren zu einem rekordverdächtigem Besucheransturm führte? Oder das Lychen zwischen sieben Seen liegt? Hier erfahren Sie spannende Fakten über Lychen.

Bildergalerie Lychen

Warum heißt Lychen Lychen?

Professor Jürgen Udolph (Quelle: rbb/Oliver Ziebe)

Professor Udolph erklärt den Ortsnamen Lychen

Unser Namenforscher, Professor Jürgen Udolph, hat sich angesehen, woher der Ortsname Lychen eigentlich stammt.

Lychen ist unser Star: Antenne-Reporter unterwegs

Der Garten für alle gehört zum Mehrgenerationenhaus in Lychen. Mit einer Pflanzentauschbörse wird in die Saison gestartet, Foto: Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch
Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch

Miteinander beim Pflanzentausch in Lychen trotz Corona

Trotz aller Abstandsgebote gibt es in Lychen dennoch Möglichkeiten zusammen zu kommen. Das Mehrgenerationenhaus bietet auch in diesen Zeiten tolle Gelegenheiten für Begegnungen und für soziales Miteinander in Lychen. Und jetzt im Frühling sind es Grünpflanzen, winterharte Stauden und sommerliche Gartenkräuter, die die Lychener zusammen bringen: Auf der ersten Pflanzentauschbörse. Eva Kirchner war dabei.

Karla Kniestedt, Vorsitzende des Vereins Wasser auf die Mühlen, Foto: Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch
Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch

Verein "Wasser auf die Mühlen"

Seit dem Mittelalter gehört auch eine Mühle zum Stadtbild. Der riesige Backsteinbau ist nicht zu übersehen und nach langem Dornröscheschlaf ist jetzt wieder Leben in das alte Gemäuer eingezogen. Dass das so ist, ist dem Engangement des Lychener Vereins "Wasser auf die Mühle" zu verdanken. Gegründet vor etwa 10 Jahren haben sich die engagierten Einwohner der Stadt den Erhalt und die Wiederbelebung der Mühle auf die Fahne geschrieben. Eine Mühle die noch gar nicht so lange still steht, erzählt die Vereinsvorsitzende Karla Kniestedt.

Bootsbauerin Urte Rätsch in ihrer Werkstatt, Foto: Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch
Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch

Bootsbauerin Urte Rätsch aus Lychen

Zurück in die brandenburgische Provinz und dann auch noch in einem Beruf arbeiten, der eher Männertypisch ist – so in etwa lässt sich die Geschichte von Urte Rätsch zusammenfassen. Eine junge Frau aus Lychen, die sich ganz bewusst für die Heimat und ihren Traumberuf als Bootsbauerin entschieden hat. Und damit ist sie ziemlich erfolgreich. Eva Kirchner hat die Lychnerin getroffen.

Halten die Flößertradition in Lychen hoch - Klaus Schöttler (Flößerverein) und Marcus Thum(Floßverleih Treibholz), Foto: Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch
Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch

Lychen ist Flößerstadt und hält touristisch an dieser Tradition fest

Lychen: Ein Ort, der heute so manchem Handwerker aus der Patsche helfen könnte. Zumindest, wenn es um die Versorgung mit Holz geht. Seit mehr als 300 Jahren hat die Flößerei - also der Transport von Holz auf dem Wasserweg - in Lychen Tradition. Geschlagenes Rundholz wurde zu Flössen zusammengebunden und über die Seen und Kanäle von Lychen aus in die Sägewerk der Region und bis nach Berlin oder sogar Hamburg transportiert. Doch seit den 1960iger Jahren ist die Berufs-Flößerei aus der Region verschwunden. Fast, denn Lychen hält an dieser alten Tradition noch immer fest, zumindest touristisch. Antenne Reporter Georg-Stefan Russew hat sich für uns aufs Floß gewagt.

Die Johanneskirche von Lychen. Erbaut Mitte des 13.Jh. und eine der wenigen erhalten gebliebenen Feldsteinkirchen in der Uckermark, Foto: Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch
Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch

Lychens geheime Orte

In Lychen lohnt es sich genauer hinzuschauen. Denn manches ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Zum Beispiel, dass die Kirche im Stadtzentrum nicht nur besonders alt ist, sondern auch aus ganz besonderem Baumaterial besteht, verrät Ellen Meier von der Touristinformation. Auch ein Blick ins barocke Innere der Kirche lohnt sich. Überhaupt muss man in Lychen oft ganz genau hinschauen, denn manchmal offenbaren sich wunderschöne Aussichten erst, wenn man praktisch davor steht.

Ellen Meier vom Tourismusbüro unterwegs in Lychen, Foto: Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch
Antenne Brandenburg, Eva Kirchner-Rätsch

Was macht Lychen so besonders?

Heute sind wir ganz weit im Norden Brandenburgs. Fast schon in Mecklenburg-Vorpommern: in Lychen. Hier gibt es Natur pur, die Stadt liegt inmitten von sieben uckermärkischen Seen und die uralte Stadtmauer samt Stadttoren und Feldsteinkirche lassen erahnen, hier gibt es auch viel zu entdecken. Ein Ort bei dem man einfach nur ins Schwärmen kommt, meint Ellen Meier von der Lychener Tourismusinformation. Und außerdem geht es hier ziemlich gemütlich zu, sagen die Lychener.

Mehr zur Antenne Brandenburg-Aktion "Mein Brandenburg. Ihr Ort ist unser Star."

Mein Brandenburg. Ihr Ort ist unser Star., Bild: Antenne Brandenburg
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Immer mittwochs auf Antenne Brandenburg - Mein Brandenburg - Ihr Ort ist unser Star

Brandenburg hat viele Perlen, manche sind ganz offensichtlich, andere eher versteckt. Wir finden diese Perlen für Sie! "Ihr Ort ist unser Star" auf Antenne Brandenburg! Immer mittwochs rücken wir einen Brandenburger Ort in den Fokus. Was hat der Ort, was andere nicht haben, was dürfen Hörer nicht verpassen? Wir stellen Menschen und ihre Geschichten vor.

Am Mittwoch waren wir in Hoppegarten (Märkisch-Oderland).
Ausblick:
Am 22.09. geht es nach Zempow (Ostprignitz-Ruppin), am 29.09. nach Beelitz (Potsdam-Mittelmark) und am 06.10. nach Halbe (Landkreis Dahme-Spreewald).

Das Buch zur Sendereihe