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Rezension von Carsten Wist | Bild: Verlag

Buchtipp | 04.12.2018 - Günter de Bruyn: Der neunzigste Geburtstag

Seit langem, genau genommen seit 34 Jahren, hatte Günter de Bruyn keinen Roman mehr geschrieben. Doch da ist er nun, er heißt "Der neunzigste Geburtstag" und spielt in der Gegenwart und in Brandenburg. Carsten Wist über Günter de Bruyns Rückkehr als Romancier ...

Günter de Bruyn, der preisgekrönte Schriftsteller mit den vielen Bewunderern in Ost und West, ist 92 Jahre alt geworden. Er wohnt in Görsdorf bei Beeskow.
Jetzt meldet er sich zurück, auch wenn das eigentlich nicht ganz korrekt  formuliert ist, denn geschrieben hat er ja immer und geforscht. Günter de Bruyn veröffentlichte seinen „Märkischen Dichtergarten“ und schrieb wunderbare autobiographische und kulturgeschichtlichen Bücher über Brandenburg und Preußen. Aber seit langem, seit 34 Jahren, hatte Günter de Bruyn keinen Roman mehr geschrieben. Doch da ist er nun und er spielt in der Gegenwart und in Brandenburg  und er heißt "Der neunzigste Geburtstag: Ein ländliches Idyll".

Wittenhagen in Brandenburg: Hedwig Leydenfrost lebt zusammen mit ihrem Bruder Leonhardt, einem pensionierten Bibliothekar, im Dorf ihrer Kindheit. Die Familie will im kommenden Sommer Hedwigs neunzigsten Geburtstag feiern und das Fest mit einer Spendenaktion für Flüchtlinge verbinden. Es ist das Jahr, in dem die Kanzlerin sagt: "Wir schaffen das."

Es ist eine bewegende Geschichte über das Leiden an der Politik, über den Wert unserer Erinnerung und eine fremd gewordene Zeit.

Beitrag von Carsten Wist

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