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C. Bertelsmann Verlag
Rezension von | Bild: C. Bertelsmann Verlag

Buchtipp | 07.01.2020 - Salman Rushdie: Quichotte

Salman Rushdie ist einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen britischen Literatur, der Autor von "Mitternachtskinder"  und " Die satanischen Verse“. 2007 schlug ihn die Queen zum Ritter. Sein neuer Roman heißt "Quichotte".

Quichotte? Ja, genau der: der Ritter von der traurigen Gestalt aus Miguel de Cervantes Roman, der Mann, der zu viele romantische Ritterromane verschlingt, der sich in der Vergangenheit verliert und über den Zumutungen seiner Gegenwart den Verstand verliert. Erschienen Anfang des 17. Jahrhunderts  ist "Don Quijotte" einer der  bekanntesten Romane der Weltliteratur.  Cervantes stellte darin unter anderem die Frage, was in unserem Leben Realität und was Einbildung ist. 

400 Jahre nach Cervantes hat Salman Rushdie diesen Stoff nun neu erzählt. Er verpasste dem Klassiker ein Update und lässt einen modernen "Quichotte“ durch die USA reisen. "Quichotte" war für den britischen Man Booker Prize nominiert. 

Beitrag von Carsten Wist

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