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Rezension von Carsten Wist | Bild: Aufbau Verlag

Buchtipp | 25.02.2020 - Sigrid Nunez: Der Freund

Als die Ich-Erzählerin, eine in New York City lebende Schriftstellerin, ihren besten Freund verliert, bekommt sie überraschend dessen Hund vermacht. Apollo ist eine riesige Dogge, ihr Apartment ist eigentlich viel zu klein für ihn, außerdem sind Hunde in ihrem Mietshaus nicht erlaubt. Aber irgendwie kann sie nicht Nein sagen...

The New York Times  bezeichnete Sigrid Nunez als "Titanin der amerikanischen Gegenwartsliteratur". Bei uns ist diese "Titanin" noch nicht sonderlich bekannt. Das wollen wir ändern.

Sigrid Nunez ist Jahrgang 1951, geht also auf die 70 zu.  Der große literarische Erfolg kam für sie spät - nämlich erst vor 2 Jahren. Sigrid Nunez ist gebürtige New Yorkerin, sie wuchs als Tochter einer deutschen Mutter und eines chinesisch-panamaischen Vaters auf, studierte Literatur, übernahm verschiedene Lehraufträge, verfasste 7 Bücher, darunter eines über ihre lange Bekanntschaft mit der Frauenrechtlerin, Regisseurin und Schriftstellerin Susan Sontag.

Ihr vielgelobtes "Sempre Susan" erschien 2011. Aber der Durchbruch gelang Sigrid Nunez erst mit dem nächsten Buch, mit „Der Freund“.  Ihr jüngster Roman schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times. Zudem bekam sie 2018 für "Der Freund" den National Book Award verliehen. Das Buch gibt es jetzt in der deutschen Übersetzung.

Beitrag von Carsten Wist

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