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Rezension von Claudia Baradoy | Bild: Rowohlt Berlin

Buchtipp | 03.03.2020 - Steffen Schroeder: Mein Sommer mit Anja

Ein heißer Sommer in den Achtzigern. Konrad lebt mit den Eltern und seinem Bruder am Hasenbergl im Norden von München. Sein bester Freund ist Holger, vier Jahre älter als Konni, geistig leicht behindert. In den großen Ferien begegnen sie einem Mädchen, das so anders als alle Mädchen ist, die Konni bis dahin kennt. Anja, die Ausbrecherin aus dem Kinderheim Espenhain – wild, voller Sehnsucht und Traurigkeit. Und entschlossen, nie mehr dorthin zurückzukehren, wo man sie eingesperrt hat ...

Seit 2006 lebt Steffen Schroeder mit seiner Frau, der Schauspielerin Ute Springer, und seinen drei Söhnen in Brandenburgs Landeshauptstadt. Ursprünglich kommt er aus München, und Sie kennen ihn wahrscheinlich als Schauspieler in der ZDF-Erfolgsserie „SOKO Leipzig“.  In diesem Dauerbrenner spielt Steffen Schroeder seit 8 Jahren einen der Ermittler.

Seit 2015 engagiert sich der Fernseh-Kommissar auch als Botschafter für den „Weißen Ring“. Dazu kam später auch noch eine ehrenamtliche Arbeit als Vollzugshelfer. 2017 schrieb er ein erstes Buch über diese Arbeit in der JVA Tegel und über seine "Begegnung mit einem Mörder“.

Sein 2. Buch, das unlängst erschien, geht in eine gänzlich andere Richtung. Darin erzählt Steffen Schroeder eine Geschichte von Freundschaft, Liebe und dem Zauber eines Sommers in den 80ern. Drei junge Menschen zwischen Kindheit und Erwachsensein.  

Beitrag von Claudia Baradoy

Buchtipps aus vergangenen Sendungen

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Bild und Heimat Verlag

Buchtipp | 24.03.2020 - Wolfgang Swat: Tödliche Spreewald-Liebe

Seit vielen Jahren schreibt Wolfgang Swat über "authentische Kriminalfälle", fast ausschließlich solche aus DDR-Zeiten. In "Tödliche Spreewald-Liebe" geht es um einen  Mädchenmord am Pinnower See … und andere aufsehenerregende Kriminalfälle aus dem Spreewald, Berlin, Potsdam, Cottbus und Frankfurt/Oder.

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Aufbau Verlag

Buchtipp | 17.03.2020 - Erwin Berner: Zu einer anderen Zeit, in einem anderen Land

Mai 1975: Der junge Schauspieler Erwin Berner zieht in die Schreinerstraße in Friedrichshain. Hier wird er sein Leben verbringen, Erfolge feiern, sein Coming Out erleben, aber auch die Brüche der Wende und Nachwendezeit erfahren. Geht er heute durch die Straßen, tritt er in seine Wohnung, so erinnert ihn alles an das, was war und nicht mehr ist, verschwunden im Strudel einer neuen Zeit.  

Bücherregal, Foto: Colourbox, Jan Sluimer
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