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Luchterhand Verlag
Rezension von Carsten Wist | Bild: Luchterhand Verlag

Buchtipp | 17.09.2019 - Terézia Mora: Auf dem Seil

Drei Jahre sind vergangen, seit Darius Kopp seine Frau Flora, seine große Liebe, verloren hat. Der IT-Experte ist mit Floras Asche durch Europa gereist und schließlich auf Sizilien gelandet. Dort taucht eines Tages seine 17-jährige Nichte auf. Das Mädchen ist allein unterwegs und weicht ihm nicht mehr von der Seite...

Sie zählt zu den renommiertesten Übersetzern aus dem Ungarischen und ist hierzulande eine der bekanntesten Autorinnen. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie 2018 den Georg-Büchner-Preis.

Terézia Mora wurde 1971 im Nordwesten von Ungarn,  in der Universitätsstadt Sopron geboren - sie wuchs zweisprachig auf. Ihre Familie gehört zur Minderheit der Ungarndeutschen. 1990 kam Terézia Mora zum Studium nach Berlin und blieb. Bereits ihr literarisches Debüt, der Erzählungsband "Seltsame Materie“, wurde 1999 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2009 veröffentlichte sie ihr erstes Buch über Darius Kopp. Ihr Roman "Der einzige Mann auf dem Kontinent" erzählt eine Woche im Leben dieses IT-Spezialisten, der aus der DDR stammt, der sich als Gewinner der neuen Zeit sieht, doch dann platzt die Finanzblase.  

Dann verfolgten wir Darius Kopp in "Das Ungeheuer",  als er mit der Asche seiner Frau durch halb Osteuropa reiste. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt Terézia Mora 2013 den Deutschen Buchpreis.  Jetzt ist ihr neuer Roman "Auf dem Seil" erschienen...

Beitrag von Carsten Wist

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Bücherregal, Foto: Colourbox, Jan Sluimer
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