Zitrone, Duftöl, Foto: Colourbox, Haivoronska_Y
Zitrone, Duftöl | Bild: Colourbox

Service-Tipp - Düfte und Aromen in der dunklen Jahreszeit

Wir können uns in jedem Jahr darauf freuen: Schlendern über den Weihnachtsmarkt, Düfte nach Pfefferkuchen, Glühwein. Und dann die volle "Power" am Stand mit den Duftlampen. Das geht so herrlich in die Nase. Für welches Düftchen man sich entscheiden sollte - Antenne-Service-Redakteurin Barbara Wolf hat Empfehlungen für Sie.

Im Herbst und Winter mögen die meisten von uns „warme“ Düfte – Zimt, Mandarine, Orange oder Anis gehören dazu. Einfach einige Tropfen von einem guten Duftöl in eine Schale mit Wasser und dann auf die Heizung stellen. Wir können uns auch einen Duftcocktail aus zwei Tropfen Orange, zwei Tropfen Bergamotte und einem Tropfen Zimt mixen. Das macht nicht nur eine tolle Stimmung. Das löst bei vielen auch sofort Erinnerungen aus – vielleicht aus der Kindheit, wo man mit Oma Orangen mit ganz vielen Nelken gespickt oder Zimtsterne gebacken hat.

Die Müdigkeit vertreiben

Ich weiß nicht, ob es ein 100%iger Muntermacher ist, aber mein Favorit ist Limette. Ein fein-herber Duft und sehr erfrischend, der uns sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Aber es kommt noch besser: Limettenduft lässt uns konzentrierter sein, regt die Phantasie an und sorgt für gute Laune. Ein Allrounder, der außerdem Wirkstoffe hat, die die Luft im Raum reinigen und damit auch vor Viren und Bakterien schützt.
Limettenöl – super gegen Erkältung und ein Schnuffelduft für gute Laune.

Stimmungsmacher Aroma-Öle - Tipps zum richtigen Gebrauch

Aroma-Öle oder auch Duftkerzen sollten wirklich eine Topp-Qualität haben. Nicht zugreifen, wenn schon aus der Verpackung intensive Gerüche dringen. Bei guten Produkten entwickelt sich der Duft peu a peu mit der Wärme. Und zwischendurch braucht der Raum Sauerstoff, und dafür muss immer mal gelüftet werden. Es muss auch nicht immer die Duftlampe sein. Es reicht auch schon, ein paar Tropfen gutes Duftöl in einer Schale mit Wasser auf die Heizung zu stellen.

Duft-Öle als Badezusatz
- Lavendel zur Beruhigung und Minze zum Muntermachen? Das ist schon toll. Und wer das nicht naturell hat, kann ein gutes Öl an die Haut lassen. Allerdings vorher einen Verträglichkeitstest machen. Ein Tropfen Öl mit fünf Tropfen Wasser vermischen, in die Armbeuge geben und ca. zwei Stunden wirken lassen. Wird die Haut rot wird und juckt, dann besser dieses ätherische Öl nicht anwenden. Ist alles okay, dann bitte das Öl nicht einfach ins Wasser tröpfeln, sondern in einem Gefäß vorher mit Duschgel oder Honig oder Sahne vermischen. Die Verbindung mit Fett bringt erst die Duftentfaltung und pflegt natürlich auch die Haut. Sieben bis 10 Tropfen Öl reichen schon.

Ein Tropfen Öl auf dem Kopfkissen - der kann eine gute Einschlafhilfe sein. Aber besser auf ein extra Tuch geben und neben das Kopfkissen legen. Und wer dann den Geruch von frischem Heu einatmet, träumt garantiert vom Urlaub auf dem Bauernhof. Übrigens haben australische Forscher ein Duftspray entwickelt, das den Duft von frisch gemähter Wiese und frischen Nadelhölzern kombiniert. Es soll perfekt gegen Stress wirken.

Woher bekomme ich gute Aroma-Öle?

Richtig gute, naturreine Aromaöle kaufen Sie am besten im Bioladen und nicht auf dem Weihnachtsmarkt!

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