Die Kraniche rasten wieder in Brandenburg

Morgenstimmung: Kraniche in Brandenburg, Foto: imago stock&people
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Kraniche in Brandenburg

Jedes Jahr im Herbst und Frühjahr machen Millionen von Zugvögeln auf dem Weg in ihre südlichen Überwinterungsgebiete bzw. in ihre nördlichen Brutgebiete Rast in Brandenburg. Unter ihnen auch der Kranich, einer der größten europäischen Vögel.
Gut zu beobachten sind Kraniche an ihren Rastplätzen beim morgendlichen Ausflug zu den Nahrungsflächen und der Rückkehr von dort, wenn sie in großen Trupps herrliche Flugbilder abgeben und laut trompetend miteinander kommunizieren.

Die größten Kranichbeobachtungsplätze in Brandenburg haben wir für Sie aufgelistet.

Ostprignitz-Ruppin

Uckermark

Dahme-Spreewald

Havelland

Rücksichtsvoll beobachten

Natur beobachten, Fernglas, Foto: Colourbox
Colourbox

Rat vom Kranich-Experten

Die beste Zeit zum Beobachten: in der Woche ist es ruhiger

Kleidung: gedeckt

Rücksichtsvoller Umgang mit der Umwelt

Einflug der Vögel in die Schlafgewässer: ab 17 Uhr aus allen Himmelsrichtungen eintreffend

Äsungsfelder nicht betreten - aus der Ferne beobachten, am besten Fernglas mitnehmen

Beste Aussicht

Beiträge aus dem Programm

Kraniche in Linum, Foto: imago images / Pacific Press Agency
imago images / Pacific Press Agency

Kranichzählung Linum

Es ist in jedem Jahr im Herbst ein imposantes Naturschauspiel rund um Linum bei Fehrbellin: Von Ende September bis Mitte November machen viele tausend Kraniche im Rhinluch Rast, erholen sich und sammeln Nahrung, um dann gestärkt in Richtung Süden in die Winterquartiere fliegen zu können. Besonders gut sind sie beim abendlichen Einflug in die Schlafquartiere zu sehen oder morgens, wenn sie zur Futtersuche starten. Jeden Dienstagmorgen sind derzeit viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz, um die Vögel des Glücks, wie Kraniche auch genannt werden, zu zählen. Damit wollen sich Naturschützer einen Überblick verschaffen, wie sich die vom Aussterben bedrohte Tierart entwickelt. Mit dicker Steppjacke, Mütze und Handschuhen war auch Antenne-Reporter Andreas Pötzl heute ganz in der Früh bei einer Kranichzählung.