Kinostart "Fisherman's Friends", Foto: Splendid Film GmbH/dpa
Splendid Film GmbH
Kinostart "Fisherman's Friends" | Bild: Splendid Film GmbH

Filmkritik | 08.08.2019 - Fisherman's Friends

What shall we do with the Drunken Sailor – Das dürfte wohl fast jeder noch aus der Schulzeit kennen. Gerne im Chor gesungen, ein fast 200 Jahre altes Seemannslied und vor ein paar Jahren schaffte in England eine Boyband damit den Durchbruch – eine betagte Boyband. Wie es dazu kam, kann man ab heute im Kino sehen in "Fisherman‘s Friends". Alexander Soyez hat sich den Film angeschaut.

Zehn singende Männer aus dem Fischerdorf Port Isaac in Cornwall werden vom Musikproduzenten Danny (Daniel Mays) und seinen zehn Kumpels aus London besucht, der sie für einen Plattenvertrag gewinnen möchte. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Aktion nur um einen Scherz seines Chefs handelt, mit der Zeit glaubt der sonst so zynische Danny allerdings wirklich daran, dass er mit der Band einen Hit produzieren könnte. Doch zuerst fallen Danny und seine Kumpanen im Ort auf, vor allem negativ. Die Freunde verbringen ein Junggesellen-Wochenende auf dem Land und benehmen sich dementsprechend daneben. Spätestens als die Besucher aus der Großstadt beim Stand-up-Paddling aus dem Wasser gefischt werden müssen, sind sie in aller Munde. Ihre Retter rund um den Fischer Jim (James Purefoy) werden die Jungs schneller wiedersehen, als sie ahnen, denn neben ihrer Arbeit geben sie als „Fisherman's Friends“ Shantys zum Besten. Spontan quartiert sich Danny im Bed & Breakfast von Jims Tochter Alwyn (Tuppence Middleton) ein, um so besser um die Gunst der Fischer buhlen zu können. Nachdem Danny immer mehr Teil der Fischergemeinschaft und ihrer Angehörigen wird, stellt sich ihm irgendwann die Frage, was Erfolg wirklich bedeutet.

Der Film läuft u.a. im Thalia Programmkino in Potsdam.

Beitrag von Alexander Soyez

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