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Tagestipp | 05-10-2017 - Die Sicherheitslücken von Bluetooth

Bluetooth kennt mittlerweile fast jeder. Zumindest Menschen, die ein Smartphone besitzen, wissen: dabei geht es nicht um einen blauen Zahn, sondern um einen Kurzstreckenfunk. Handys, aber auch PCs, Laptops, Tablets, Kopfhörer, Fernseher oder Lautsprecherboxen sind damit ausgestattet. Man kann sie auf diese Weise kabellos miteinander verbinden. Acht Milliarden Geräte weltweit. Und nun: Warnung vor „Blueborne“ – einer offenbar gigantischen Sicherheitslücke.

Doch die Stiftung Warentest gibt auch schon Ent-Warnung: Die Gefahr ist offensichtlich kleiner als befürchtet. Vor allem, weil die großen Internetkonzerne richtig reagiert haben. Und weil die technischen Möglichkeiten der Hacker begrenzt sind.

Letzteres liegt vor allem daran, dass Bluetooth eben tatsächlich nur auf sehr kurze Distanzen funktioniert – Daten abzugreifen, würde also einen erheblichen Aufwand erfordern.

Ersteres bedeutet: Microsoft, Google, Apple und wie sie alle heißen, haben rechtzeitig wirksame Updates der Betriebssysteme an ihre Nutzer weitergegeben, die viele Zugriffe zunächst mal unmöglich machen.

Am ehesten gefährdet sind jetzt noch – nach Ansicht der Verbraucherschützer – die Nutzer von Android-Geräten.

Vor allem sie – aber auch alle anderen – sollten regelmäßig prüfen, ob für ihr Betriebssystem ein Update angeboten wird und es auch tatsächlich installieren.

Mit diesen Patches werden bekannte Sicherheitslücken regelmäßig geschlossen.

Außerdem sollte man Bluetooth abschalten, wenn es nicht tatsächlich gebraucht wird.

Und man sollte konsequent gerade über Bluetooth keine Downloads zulassen, wenn man Absender und/oder Inhalt nicht kennt.

Dennoch – so test.de – ist die Gefahr nicht so gewaltig, wie von den Experten behauptet: das Ausspähen ausgerechnet von Bluetooth-Verbindungen erfordert vom Hacker derzeit einen derartig großen Aufwand und derart detaillierte Kenntnisse, dass es sich nur lohne, wenn es um hochranginge Politiker oder Wirtschaftsbosse gehe.

„Normalbürger“ seien im Grunde nicht gefährdet.

Beitrag von Susanne Selbmann

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