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Super.Markt-Tipp | 09.09.2019 - Gefährliche Technik aus dem Ausland

Die IFA (Internationale Funkausstellung) ist noch bis Mittwoch in vollem Gange und tausende Technik-Fans suchen nach den neusten Technik-Highlights. Doch zu viel Technik hinterlässt seine Spuren. Ob Handy, Thermomix oder sogar LED-Lampen, zu viele Geräte im Haus können einen Störnebel verursachen. Nicht nur das. Billiggeräte aus Asien und Co. können die für uns Menschen sogar gefährlich werden. Super.Markt hat sich die gefährliche Billigtechnik genauer angesehen.

Was ist Störnebel?

Alle mit Strom betriebenen Haushaltsgerät und sogar Geräte, die über WLAN und Bluetooth Signale senden, nutzen Frequenzen. Werden dabei Grenzwerte überschritten, entsteht eine Art Störnebel. Ein deutliches Indiz dafür: das Internet funktioniert nicht richtig, oder nur sehr langsam. Doch der Störnebel blockiert nicht nur unsere heimische Internetverbindung, sondern kann sogar den Funkverkehr der Polizei- und Rettungskräfte stören. Bei Geräten aus Asien, China und Co. kann das zu einer Kurzschlussreaktion führen und damit sogar Brände auslösen.

Warum werden die Geräte nicht vorab geprüft? 

Bis zum Jahrtausendwechsel hat man das aich gemacht. Alle Geräte mussten im Vorfeld eine Zulassungsprüfung bestehen. War die nicht bestanden, durfte das Gerät nicht auf den Markt. Heute ist das anders. Durch die Liberalisierung der Märkte gibt es diese Handelsbeschränkungen nicht mehr. Die Hersteller und Händler dürfen die technischen Geräte direkt auf den Markt bringen, ohne das die Geräte vorher kontrolliert wurden. Da es die Zulassungsprüfung nicht mehr gibt, überprüft seit dem die Bundesnetzagentur die verschiedenen Geräte.

Verdächtige Geräte erkennen

Für den Verbraucher ist das sehr schwer. Vertrauen auf das CE-Zeichen ist gut, doch leider gibt es keine 100 prozentigen Sicherheiten. „Das CE Kennzeichen ist eine Erklärung des Herstellers, dass das Gerät den Normen entspricht. Mehr ist es nicht. Und es gibt durchaus gefälschte CE Kennzeichen auf Geräten, die hinterher den Anforderungen nicht genügen. Auch so etwas gibt es", warnt Fiete Wulff von der Bundesnetzagentur. Daher beim nächsten Einkauf folgendes beachten: 

Super.Markt-Tipp:

- auf die Herstelleradresse achten

- sieht das CE-Zeichen echt aus

- gibt eine deutsche Bedienungsanleitung 

- macht das Produkt einen technisch guten Eindruck 

Übrigens überprüft die Bundesnetzagentur auch Ihre Geräte und das kostenlos. 

 

Beitrag von Giuliana Koch

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