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Tagestipp | 28.08.2017 - Giftige Zucchini?

Zucchini gelten bei uns als ideales Sommergemüse. Leicht, frisch, ohne großen Aufwand zu verarbeiten. Gegrillt, geschmort, als Auflauf, im Salat oder auch einfach so – das Kürbisgewächs ist äußerst beliebt. Und doch wird es manchmal auch zur Gefahr. Zucchini können nämlich Bitterstoffe enthalten – und die können gesundheitliche Probleme bereiten. Cucurbitacine entwickeln eigentlich alle Kürbisse von Natur aus.

Aus den handelsüblichen Sorten von Gurke, Zucchini, Kürbis oder auch Melonen sind diese Stoffe herausgezüchtet worden.

Das entsprechende Gen ist quasi „abgeschaltet“. Durch verschiedene Umstände oder ungewollte Kreuzungen etwa mit Zierkürbissen kann es aber durchaus wieder aktiv werden. Dann bildet die Pflanze wider Bitterstoffe.

Wenn sie gegessen werden, bekommen die Betroffenen Übelkeit, Brechreiz oder heftigen Durchfall. In einigen wenigen Extremfällen sind Menschen an den Folgen auch gestorben.

Gefährdet sind vor allem Hobbygärtner, die die selbst geernteten Früchte verspeisen.

Denn die selbst gezogenen Zucchini entwickeln viel öfter Bitterstoffe als andere Sorten.

Dies liegt an verschiedenen Umständen: die Pflanzen wachsen etwa zu dicht bei Zierkürbissen und es kommt zu ungewollten Kreuzungen. Oder sie leiden Wassermangel bei großer Hitze – dieser Stress kann die Bitterstoffproduktion in Gang setzen.

Oder es werden im Folgejahr die Samenkörner aus den geernteten Zucchini verwendet – dabei können Mutationen auftreten.

o   Deshalb:   -   jedes Jahr frisches Saatgut beim Fachhandel kaufen

o   Richtigen Pflanzort wählen

o   Jede einzelne Frucht vor der Verarbeitung kosten – schmeckt sie bitter: nicht essen

o   Abgebissenes Stück ausspucken!

o   Kochen und Erhitzen zerstört die Bitterstoffe nicht

o   Wer selbst Bitterstoffe nicht gut schmecken kann, sollte jemand anderen kosten lassen

o   Bei Vergiftungserscheinungen nach Zucchini-Genuss einen Arzt aufsuchen

Übrigens: Ob es stark oder weniger stark bitter schmeckt, sagt nichts über die Konzentration der Cucurbitacine in der Pflanze. Bitter heißt: Nicht essen!

Beitrag von Susanne Selbmann

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