Sandwich mit Ente, Foto: Colourbox/Aynia Brennan
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Tagestipp | 27.12.2018 - Resteessen - lecker gemacht

Wieder zu viele Klöße gekocht .... Rotkohl ist auch noch reichlich da .... - und von der Gans ist auch noch eine Menge Fleisch übrig geblieben. Aber wie mache ich aus den Resten noch ein ansehnliches Essen? Spitzenkoch Frank Buthmann aus Linum hat da viele gute Ideen.

Ein Rest vom Weihnachtsbraten kann zum Beispiel als kalter Aufschnitt auf den Frühstückstisch, oder man macht aus den Fleischresten ein "Bratengröstl". Das wird mit Zwiebeln in der Pfanne gebrutzelt und mit Spätzle serviert.

Wenn vom Weihnachts-Raclette zu viel übrig ist, lässt sich daraus ein deftiger Auflauf machen: Kartoffeln mit etwas Zwiebeln und Speck in Öl anschwitzen, etwas Essiggemüse, Crème fraîche dazu, obendrauf der restliche Raclettekäse und ab in den Ofen.
Traditionell ist bei vielen Gans bzw. Ente der Weihnachtsbraten. Dann ist meist auch noch reichlich von der leckeren Soße da. In die kommen Pilze und evtl. ein paar Maronen, das Fleisch zerkleinert dazu tun und aus allem ein Ragout kochen. Kartoffeln, Tagliatelle oder auch einen Kloß dazu – exzellent. Wenn nur noch das nackte Gerippe vom Vogel übrig geblieben ist, können die Knochen mit kaltem Wasser aufgesetzt  zu einer Brühe köcheln. Da kommt noch jede Menge Geschmack raus! Suppennudeln oder Backerbsen dazu, fertig ist der Resteeintopf.

Auch Reste von Räucherfisch lassen sich verarbeiten. Das Fleisch von Lachs oder Forelle zerpflücken und dann pürieren. Zusammen mit Quark, etwas Crème fraîche, Zitronensaft und Senf zu einem glatten Püree rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Diese Creme auf Toast ist eine tolle Vorspeise.

Nach den üppigen Festessen schmeckt sicher auch eine Gemüse-Tarte: Klein geschnittenes Rest-Gemüse (z.B. Möhren, Wirsing, Spitzkohl, Zucchini) mit Mehl, Rapsöl, geriebenen Käse, klein geschnittener Zwiebel, zerdrückten Knoblauchzehen,Eiern, Gewürzen, Kräutern zu einem Teig verrühren.In eine gefettete Tortenform geben und in den kalten Backofen stellen und bei ca. 170° 35-45 Minuten backen.

Reste von frischem Kloßteig oder Kartoffelpüree mit Eigelb und Semmelbröseln verrühren, kleine Kugeln rollen und diese zu Plätzchen drücken. In der Pfanne von beiden Seiten knusprig goldbraun braten. Zu einem bunten Salat oder zu einem Fleischgericht reichen.

Also gucken, was alles so im Kühlschrank ist und geschmacklich zusammen passen könnte und ein bisschen Mut, Neues zu probieren. Das ist eine gute Mischung. Wichtig sind ein paar Basics im Kühlschrank wie z.B. Natur-Joghurt, Mayonnaise, Crème fraîche, Parmesan oder anderer geraspelter Käse, Gewürze, Kräuter und ein kleiner Vorrat an guten Fonds aus Geflügel, Gemüse oder Fleisch. Daraus lässt sich schon was machen.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Reste vom Essen abkühlen lassen. Erst dann luftdicht verschließen und in das oberste Kühlschrankfach stellen. Im Kühlschrank bleibt zubereitetes Fleisch noch bis zu drei Tage genießbar. Gegarter Fisch und Beilagen wie Gemüse zwei Tage.
Im Tiefkühlschrank bei minus 18 Grad Celsius halten sich fertige Speisen bis zu drei Monate, Fleisch –  je nach Art und Fettgehalt – 3 bis 12 Monate und rohes Gemüse mindestens ein halbes Jahr. Fisch eignet sich nur frisch zum Einfrieren.

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