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SUPER.MARKT Spartipp | 25.09.2017 - Schmeckt Leitungswasser genauso gut wie teures Mineralwasser?

Knapp 150 Liter Mineralwasser trinkt jeder von uns im Jahr. Nach Sauerstoff ist Wasser das wichtigste Element für den Körper, sagt Ernährungsexpertin Sarah Tschernigow. Beim Preis gibt’s dabei riesige Unterschiede. Zwischen 13 Cent pro Liter für Wasser aus dem Discounter bis hin zu vier Euro pro Liter für zum Beispiel ein Wasser von den Fiji-Inseln. Doch ist es das wert? Unser Wasser aus dem Hahn kostet dagegen nicht einmal einen Cent am Tag. SUPER.MARKT wollte es wissen und hat den Test gemacht. Schmeckt Leitungswasser genauso gut wie teures Mineralwasser?

Unschlagbar im Preis

Nicht einmal einen halben Cent pro Liter kostet unser Leitungswasser aus dem Hahn. Gehen wir davon aus, dass wir im Durchschnitt 1,5 Liter am Tag trinken und rechnen das dann auf das ganze Jahr hoch, kommen wir auf knapp drei Euro. Das günstigste Discounterwasser kostet im Vergleich, bei 1,5 Liter am Tag, insgesamt 70 Euro im Jahr. Bei Markenwässern kommt dann locker das drei- bis vierfache zusammen.

Leitungswasser besser kontrolliert als natürliches Mineralwasser

Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Denn Wasserversoger müssen ihr Wasser regelmäßig untersuchen, große Betriebe sogar mehrmals täglich. Laut Stiftung Warentest wird Leitungswasser damit strenger kontrolliert als natürliches Mineralwasser im Handel und kann somit bedenkenlos getrunken werden. Was den Geschmack angeht, kann es Leitungswasser aus dem Hahn locker mit den Mineralwässern im Handel aufnehmen. Das zeigt auch der SUPER.MARKT-Test. Vielen Kunden schmeckte das Berliner Leitungswasser viel besser als die teuren aus dem Handel.

Selten mehr Mineralstoffe

Ein Argument für Flaschenschlepper ist ja immer noch, dass in Mineralwasser aus dem Handel viel mehr Mineralstoffe stecken als in Leitungswasser. Doch das täuscht. Bei den wichtigsten Mineralien Kalzium, Magnesium und Natrium, kann zum Beispiel das Berliner Leitungswasser locker mit den Mineralwässern im Handel mithalten, ergab der SUPER.MARKT-Test. Die Werte sind übrigens auf den Internetseiten der Wasserbetriebe veröffentlich. Auch Ina Bockholt von der Stiftung Warentest sagt: „Viele Mineralwässer in Deutschland enthalten gar nicht mehr Mineralstoffe, als das örtliche Leitungswasser“. Dazu kommt, dass wir uns in erster Linie über Obst, Gemüse und Vollkornprodukte mit Mineralstoffen versorgen. Mineralwasser ist dabei nicht die erste Quelle.

Selbst Sprudeln spart kaum Geld

Preislich und auch geschmacklich hat unser Leitungswasser in vielerlei Hinsicht die Nase vorn. Nun mag aber nicht jeder stilles Wasser, selbst Sprudeln liegt daher immer mehr im Trend. Doch spart das tatsächlich Geld? Ina Bockholt von der Stiftung Warentest sagt: „Es nimmt sich nichts, ob man selbst sprudelt oder täglich Wasser vom Discounter trinkt.“ Es muss erstmal ein Gerät angeschafft und auch Kartuschen gekauft werden, insgesamt macht es nicht viel aus. Allerdings spart es Müll und schont die Umwelt, da durch das Sprudeln zu Hause weniger Flaschen, Kisten und Verpackungen produziert werden müssen.

Alte Rohre oder Blei im Wasser?

Die Wasserwerke garantieren einwandfreies Leitungswasser bis zum Hausanschluss. Danach ist der Hauseigentümer in der Pflicht. Wenn Sie verunsichert sind, weil Sie beispielsweise alte Rohre im Haus haben oder Bleirückstände befürchten, können Sie ihr Wasser auch testen lassen.

 

Tipp: Wenn Sie ihr Wasser testen lassen wollen: Einfach beim zuständigen Wasserversorger informieren und eine Probe einschicken. Die Kosten liegen meist zwischen 20 und 30 Euro. Wer genau für Sie zuständig ist, erfahren Sie auf ihrer Rechnung

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