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SUPER.MARKT - Spartipp | 18.09.2017 - Wann sich Werkzeug ausleihen lohnt

Heimwerken – ist jeher ein beliebtes Hobby. Do it yourself. Egal ob neuer Fußboden, Rasen vertikutieren oder Gehwegplatten verlegen, viele Arbeiten wollen Heimwerker heute selbst erledigen. Für Werkzeuge, die man nur einmalig braucht, lohnt sich ein Kauf allerdings oft nicht. Egal ob direkt beim Werkzeugverleiher, im Baumarkt oder im Internet, immer mehr Plattformen bieten den Verleih von Werkzeug an. Worauf Sie beim Ausleihen achten sollten, SUPER.MARKT klärt das.

Sharing liegt im Trend und spart Geld

Ein gutes Argument für das Teilen und Tauschen ist: Es spart Geld und schont natürliche Ressourcen. Laut dem Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), glauben 81 Prozent der Kenner von Sharing-Geschäftsmodellen, dass über Tauschbörsen oder Verleihplattformen Produkte besser genutzt werden und insgesamt weniger hergestellt werden muss.

Teures Spezialwerkzeug lieber ausleihen

Manche Bauarbeiten rund um Wohnung oder Haus sind nur einmalig oder sehr selten zu erledigen. Ein Kauf der benötigten Spezialwerkzeuge und Maschinen lohnt sich hier meist nicht. Vor allem bei teuren Großgeräten wie Rüttler, Parkettschleifmaschine, Hochdruckreiniger oder Minibagger, lohnt sich der Verleih. Aber auch kleinere Geräte die man selbst nicht unbedingt besitzen muss, kann man sich ausleihen. Ausleihen spart also nicht nur Geld sondern auch Platz im Werkzeugschrank.

Große Preisunterschiede, ein Vergleich der Tarife lohnt sich

Egal ob aus dem Baumarkt, von Onlineplattformen oder direkt vom Werkzeughändler, wer Werkzeug ausleihen und dabei sparen möchte, für den lohnt es sich, etwas  Zeit zu investieren, um das beste Angebot zu finden. Denn die Preisunterschiede sind immens und auch die Mietdauer, zwischen einem Tag und mehrere Monate, ist da fast alles möglich. Auch die Leihgebühr selbst ist nicht immer transparent. Kunden sollten sich zum Beispiel vergewissern, dass auch benötigtes Zubehör in der Leihgebühr enthalten ist. Also, immer ausführlich den Vertrag und die AGB’s studieren. Wichtig ist es auch, immer auf eine ausführliche Einweisung in die Bedienung des Geräts bestehen.

Werkzeug und Maschinen vor dem Ausleihen auf Schäden prüfen

Egal ob Lackschaden oder Beulen, schon bei der Einweisung sollte der Ausleiher die Geräte genau überprüfen und alle erkennbaren Mängel im Mietvertrag dokumentieren lassen. Denn für Schäden wird in aller Regel der Ausleiher selbst zur Kasse gebeten.

Für Beschädigungen muss der Ausleihende oft selbst aufkommen

Wer sich Sachen ausleiht und sie dabei beschädigt, kann nicht damit rechnen, dass die private Haftpflichtversicherung einspringt, darauf macht die Stiftung Warentest aufmerksam. Denn für Schäden an fremden Sachen die geliehen, gemietet, gepachtet oder geleast sind, kommt der Versicherer nicht auf. Dabei ist es unerheblich, ob etwas unentgeltlich oder bei einem gewerblichen Verleih gemietet oder geliehen ist. Nur einige sehr gute Policen versichern auch Schäden an geliehenen oder gemieteten Sachen mit. Bei größeren Geräten kann es sich daher lohnen, eine Zusatzversicherung beim Verleiher abzuschließen, sagt unsere Expertin Nadine Ilgner. Bei kleineren Schäden gibt es manch einen Werkzeugverleiher, der sich kulant zeigt.

 

Mehr zum Thema Werkzeuge – leihen oder mieten, sehen Sie Montag Abend mit unserer Do-it-yourself-Expertin Nadine Ilgner. Sie will Laminat verlegen und möchte nicht alle Werkzeuge, die sie dafür braucht, kaufen. Dieses und weitere spannende Verbraucherthemen sehen Sie bei SUPER.MARKT am Montag um 20:15 Uhr im RBB-Fernsehen.

Beitrag von Juliane Güldner

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