Erdbeeren und Johannisbeeren, Foto: Colourbox
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Tagestipp | 11.05.2018 - Der Naschbalkon

Balkongärtner schaffen sich ein kleines Paradies aus Farben, Blüten, Düften – und immer öfter auch aus Handfestem. Dingen, die man ernten und essen kann. Denn viele Pflanzen gedeihen gut auch auf engstem Raum und tragen reiche Früchte. Und das ist kein Hexenwerk, sondern braucht einfach ein paar Voraussetzungen und viel Geduld.

Es gibt viele Sorten, die durch geschickte Züchtung für die Aufzucht im fünften Stock (oder höher) optimiert wurden.

Kräuter aller Art machen da die wenigsten Umstände. Sie brauchen weder viel Platz noch besondere Bedingungen – nur die Sonnenscheinintensität sollte man bei der Auswahl der Pflanzen richtig einschätzen.

Tomaten, Paprika, sogar kleine Melonen oder Kürbisse – sie alle sind mit wenig Platz und Erde zufrieden.

 Erdbeeren auf dem Balkon sind inzwischen fast ein Klassiker. Besonders beliebt die si genannten Monatserdbeeren. Bei richtiger Pflege tragen sie bis in den Oktober immer wieder neue Blüten und damit Früchte.

Sie brauchen jedoch Aussaat- oder Kräutererde, weil die nicht so stark gedüngt ist wie normale Balkonerde. Gegossen werden müssen sie regelmäßig und so, dass weder Früchte noch Blätter benetzt werden. Besonders wohl fühlen sich Erdbeeren an einem vollsonnigen und ein wenig windigen Platz – die Luftbewegung sorgt dafür, dass Regenwasser oder eben Gießwasser rasch wieder verdunsten und die zarten Früchte nicht faulen.

Erdbeeren genügt ein 20-cm-Topf für eine Pflanze oder ein 50-cm-Balkonkasten für zwei.

Auch andere Pflanzen gewöhnen sich an ein begrenztes Platzangebot – so müssen auch die Kübel für Apfelbäumchen und ihre Verwandten nicht besonders groß sein.

Obstgehölze für den Balkon sollte man in einer speziellen Obstbaumschule kaufen.

Beitrag von Susanne Selbmann

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