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Tagestipp | 25.08.2017 - Querbeet nach dem Urlaub

Der August ist schon fast auf der Zielgeraden. Jetzt ist es Zeit, Balkon und Garten so richtig zu genießen. Aber nach dem Urlaub muss auch erstmal ein bisschen aufgeräumt werden. Hier einige Pflegetipps…

Der erste Blick geht bei vielen sicher zum Rasen. Wenn der sehr hoch gewachsen ist, dann sollte er nicht gleich radikal auf die gewohnten vier bis fünf Zentimeter Höhe zurückgemäht werden. Zunächst auf die Hälfte kürzen, und beim nächsten Mal wieder tiefer schneiden. Jetzt sollte man  den Gräsern nochmal Dünger geben, damit der Rasen schön dicht wird und nicht zu viel Unkraut schießt.

Für zerzauste und abgeblühte Stauden gilt: Durchputzen, Schneiden und Aufbinden. Alles Verblühte und Abgeknickte und auch die Samenstände entfernen. Stauden, die im Frühjahr oder Frühsommer geblüht haben, können schon jetzt im August geteilt und neu eingepflanzt werden. Um die Wurzeln nicht zu verletzen, besser mit der Grabegabel als mit dem Spaten arbeiten.
Wo schon Samen reif sind – an den bräunlich vertrockneten Kapseln und Schoten zu erkennen - diese jetzt einsammeln. Dafür einen trockenen Tag abwarten, Samen in Tüten oder Gläser schütteln und darin kühl und dunkel bis zur Aussaat im Frühjahr aufheben. Jungfer im Grünen, Klatschmohn, Malven und viele andere lassen sich problemlos aussäen.

Das Wichtigste bei der Pflege von Kübelpflanzen ist, sie regelmäßig zu gießen, weil schon ein kurzes Austrocknen die Blütenknospen vertrocknen lässt. Hibiskus z.B. ist da ganz empfindlich. Da der Langzeitdünger inzwischen verbraucht sein dürfte, muss einmal in der Woche flüssig nachgedüngt werden. Wenn die Blätter gelb werden, ist das ein Indiz für fehlende Nährstoffe. Allerdings Hände weg vom Dünger bei Geranien und Rosen. Die neuen Triebe können bis zum Winter nicht mehr ausreifen. Und dann natürlich Verblühtes immer ausputzen, damit Platz für neue Blüten ist.

Für Walnussbäume ist jetzt die ideale Schnittzeit. Ebenso für den Blauregen  - die Wisteria -  wenn sie nächstes Jahr wieder eine schöne Blüte haben soll. Nicht zaghaft sein, sondern alle Triebe, die man nicht für den Aufbau des Spaliers braucht, auf 15-30 cm kappen. Immergrüne Gehölze wie Thuja, Eibe und Buchs können in Form geschnitten werden. Auch der Lavendel verträgt einen Rückschnitt um ein Drittel, nachdem die Blüten geerntet sind. Beim Sommerflieder verblühte, braune Rispen herausschneiden. Dann treiben neue Seitentriebe, an denen sich sofort Blütenknospen entwickeln. So blüht die Buddleja bis zum Frost durch und wird erst im Frühjahr kräftig zurückgeschnitten.

Wunderschön und relativ unkompliziert sind Ziergräser, von denen die meisten ihren großen Auftritt im Herbst haben. Besondere Hingucker sind u.a. Chinaschilf, Pampasgras, japanisches Waldgras, Wimpernperlgras und Rutenhirse. Gräser eignen sich auch für Töpfe auf Balkon oder Terrasse, zum Beispiel Lampenputzergras, Diamantgras sowie verschiedene Seggen. Beste Pflanzzeit für Gräser ist der Spätsommer.

Pflege- und Erntearbeiten warten auch im Nutzgarten. Praxistipps siehe Kasten.

Beitrag von Barbara Wolf

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