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Tagestipp | 05.12.2017 - Augen auf beim Online-Geschenkekauf

Was wäre der Weihnachtsmann heutzutage ohne den Online-Handel? Wer per Mausklick einkauft, sollte sich jedoch vor Fake-Shops, also falschen Online-Händlern, hüten. Denn die sind tatsächlich nur auf unser Geld aus – und besitzen manchmal die Waren nicht einmal, die sie anbieten.

Für Betrüger ist das offensichtlich ein lukratives Geschäft. Allein 20 Tausend Domains von Fake-Shops wurden durch europäische Behörden schon abgeschaltet.  Die meisten sind aber bisher unerkannt und betrügen weiter.

Fake-Shops kann man unter anderem daran erkennen, dass sie meist begehrte und teure Waren zu unschlagbar günstigen Preisen anbieten. Luxusgüter oder Düfte, Schmuck oder Markenbekleidung bevorzugt.

Allzu niedrige Preise sollten Verbraucher eher misstrauisch machen als sie in die Kauf-Falle locken.

Fake-Shops bieten oft durchaus mehrere Bezahlmöglichkeiten an – wie es das Gesetz auch vorschreibt – wenn man weiterklickt, bleiben aber oft nur Vorkasse, Direktüberweisung oder Versand auf Nachnahme übrig.

Bei diesen Verfahren ist die Gefahr aber enorm groß, dass man sein Geld ohne jede Gegenleistung verliert.

Weitere Merkmale auf den Webseiten: kein „https“ mit Vorhängeschloss, fehlerhafte Kauf-Buttons, gefäkschte Vertrauenssiegel, auffällig gute Kundenbewertungen.

Als Vertrauenssiegel wird zum Beispiel das „Trusted-Shop-Siegel“ vergeben – wenn es echt ist, kann man es auf der Seite eines seriösen Shops per Mausklick öffnen und bekommt weitere Informationen.

Bei Fake-Shops gibt es oft auch keine oder unklare Kontaktdaten, und sie versenden keine oder fehlerhafte Versandbestätigungen.

Außer auf Fake-Shops sollte man beim Online-Geschenkekauf auch auf Datensicherheit, Datensparsamkeit, ausreichende Widerrufsbelehrungen und vollständige Informationen über den Anbieter (samt Registernummer des Handelsregisters) achten.

Beitrag von Susanne Selbmann

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