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Tagestipp | 10.11.2017 - Heizölportale im Vergleich

Nachdem zwei Jahre lang die Heizkosten in Deutschland gesunken oder wenigstens gleich geblieben sind, gehen Experten für dieses Jahr wieder von einer Steigerung aus. Und die nicht zu knapp! Wer mit Erdgas oder Fernwärme heizt, muss mit zwei Prozent Plus rechnen. Wer aber eine Ölheizung betreibt – der soll in diesem Jahr bis zu 10 Prozent mehr bezahlen. Und die Erfahrung sagt: Wer beim Händler vor Ort kauft, zahlt mehr als etwa bei einer Online-Bestellung.

Das Verbrauchermagazin Finanztip hat deshalb Heizölportale verglichen und festgestellt: Nur zwei von ihnen sind empfehlenswert.

Rund 10 Millionen Haushalte in Deutschland heizen mit Öl und müssen spätestens jetzt ihre Tanks nachfüllen.

Viele dieser Verbraucher vergleichen die Preise im Internet und versuchen so, den Zeitpunkt zu bestimmen, zu dem sie am günstigsten zuschlagen können.

Erstes Testergebnis: Von den neun untersuchten Vergleichsportalen lieferte nicht jedes Ergebnisse für alle Postleitzahlbereiche.

In Sachen „bester Preis“ erwiesen sich zwei der Portale als zuverlässige Helfer: Heizöl24 und Easyoil.

Die Verbraucherschützer empfehlen in jedem Falle mehrere Portale zu Rate zu ziehen, da der Test gezeigt hat: Die Preise werden durch die Händler immer wieder verändert und angepasst – und die Portale reagieren unterschiedlich schnell.

Der starke Wettbewerb auf dem Heizölmarkt führt dazu, dass Kunden gut beraten sind, die Preise über einen gewissen Zeitraum im Auge zu behalten und zu einem günstigen Zeitpunkt dann zuzuschlagen.

Eine Hilfe bei der Preisbeobachtung sei es, die Newsletter der Heizölportale zu abonnieren. Damit – so Finanztip – bekomme man ein Gefühl dafür, wann so ein günstiger Zeitpunkt erreicht sei.

Außerdem sei eine längerfristige Planung des Heizölkaufs sinnvoll – vier Wochen im Voraus sollte man bestellen. Sehr kurzfristige Lieferungen seien mindestens 100 Euro teurer.

Billiger wird das Heizöl auch, wenn große Mengen davon bestellt werden. Am günstigsten wirke der Mengenrabatt bei Abnahme von bis zu 3000 Liter. Dann sei der Liter ungefähr ein Siebtel billiger als beim Kauf von nur 1000 Litern.

Bei noch größeren Bestellungen fällt der Mengenrabatt wieder geringer aus – deshalb raten die Experten von Finanztip nicht unbedingt zu Sammelbestellungen mehrerer Haushalte.

Beitrag von Susanne Selbmann

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