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Tagestipp | 23.11.2017 - Spart man am Black Friday wirklich so viel?

Black Friday und Cyber Monday – für sie wird wochenlang vorher getrommelt. Die beiden Marketing-Großevents gibt es in Deutschland jedes Jahr zum Auftakt des großen Weihnachtsgeschäfts – und das seit mehr als einem Jahrzehnt. Der Handel verspricht sich davon Milliardenumsätze und konnte sie in den vergangenen Jahren auch erzielen. Und wir Verbraucher – so eine Umfrage – werden uns in diesem nicht anders als in den anderen Jahren verhalten beim kaufen, kaufen, kaufen ….

Geworben wird mit sensationellen Preisnachlässen für Tausende von Produkten. Angeblich 90 Prozent Nachlass seien potenziell drin.

Dies stimmt so nicht – sagen die Verbraucherschützer. Denn der Handel nehme zumeist nicht die wirklichen Marktpreise zur Basis, wenn sie Preisnachlässe annoncierten.

Das ausgewiesene Sparpotenzial basiere hingegen auf den so genannten unverbindlichen Preisempfehlung, die aber schon lange nicht mehr den realen Preis ausdrücke.

Realistisch seien aber Schnäppchen zu etwa 40 Prozent der Marktpreise.

Geworben wird vor allem für den Kauf von Elektronik, Mode und Spielzeug. Die Erfahrung der vergangenen Jahre besagt jedoch, dass die Ersparnis dabei eher mager ausfalle am Black Friday.

Ein gutes Sparergebnis könnten Verbraucher bei Kosmetik oder Haushaltgeräten erzielen. Am stärksten seien in der Vergangenheit an den Rabatttagen die Preise für Software und Apps, Lebensmittel und auch Reisen gefallen.

Während früher Black Friday und Cyber Monday vor allem Events im Online-Handel waren, würde sich zunehmend auch der stationäre Handel beteiligen.

Wie bei allen Schnäppchenaktionen wird den Verbrauchern geraten, einen kühlen Kopf zu bewahren und keine unüberlegten Käufe zu tätigen.

Man solle sich ein Limit setzen, wieviel man ausgeben möchte (Black Friday bisher im Schnitt 170 Euro, Cyber Monday bisher im Schnitt 120 Euro pro Kunde).

Abgeraten wird von einer Bezahlung per Überweisung – bei dieser Methode könne man das Geld im Fall der Fälle nicht zurückholen.

Es gebe genügend andere Bezahlmethoden, bei denen das problemlos möglich sei.

Sichere Online-Shops erkenne man am „Trusted-Shop-Siegel“ – einem gelb-schwarzen runden Signet mit einem kleinen blauen „e“ in der Mitte. Bei unbekannten Händlern solle man nicht kaufen.

Verbraucherschützer weisen auf mögliche versteckte Kosten hin, die ein Schnäppchen schnell hinfällig werden lassen: z.B. Versandkosten oder Einfuhrzölle. Auch hohe Kosten für Umtausch oder Rücksendung können das „Schnäppchen“ verteuern.

Schließlich raten die Experten dazu, Preise zu vergleichen und auch die Angebote des stationären Handels zu prüfen – oft gebe es auch dort erhebliche Preisnachlässe.

Und: Black Friday und Cyber Monday seien nicht – wie behauptet – einmalige Aktionen, sondern würden mehrfach im Jahr unter anderem Namen wiederholt oder auf mehrere Wochen ausgedehnt (z.B. als „Black Week“).

Übrigens: Wir Deutschen sind bereit, in diesem Jahr im Schnitt 381 € für Weihnachtsgeschenke auszugeben – und genau dieses Geld haben die Händler jetzt im Blick.

Beitrag von Susanne Selbmann

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