Ordner Finanzamt, Foto: Colourbox/Erwin Wodicka
colourbox
Ordner Finanzamt | Bild: colourbox Download (mp3, 2 MB)

Tagestipp | 24.08.2017 - Steuerbescheid prüfen

Es lohnt, den Steuerbescheid noch mal genau anzugucken. Denn wenn sich tatsächlich Fehler eingeschlichen haben, stehen seit diesem Jahr die Chancen für eine nachträgliche Korrektur besser. Vorausgesetzt, man erhebt Einspruch.

Wer  Ende Mai seine Steuererklärung eingereicht hat, dürfte bald seinen Bescheid vom Finanzamt bekommen. Den sollte jeder Steuerzahler Position für Position genau prüfen und bei möglichen Fehlern oder wenn bestimmte Belege nicht anerkannt wurden, schnellstens Widerspruch einlegen. Auch lassen sich Krank¬heits¬kosten und andere außergewöhnliche Ausgaben höher als bisher absetzen, weil die zumutbaren Belastungen nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs anders errechnet werden müssen.
Immerhin wirken sich  zwei von drei Widersprüchen für uns Steuerbürger positiv aus, so die Aussage von Finanztest.

Normalerweise ist die Einspruchszeit vier Wochen nach Erhalt des Bescheids abgelaufen. Und damit auch die Möglichkeit, zusätzliche Belege für Ausgaben nachzureichen. Doch seit 2017 stehen die Chancen besser, nachträglich Korrekturen vorzunehmen und auch bei sich neu ergebenden Sachverhalten steuermindernde Belege einzureichen. Diese Möglichkeit besteht bis zur endgültigen Festsetzungsfrist von vier Jahren.

Grundsätzlich gilt jedoch eine Einspruchsfrist von vier Wochen. Deswegen sollten schnellstmöglich die eigenen Angaben aus der  Steuererklärung mit den Daten abgeglichen werden, die z.B. vom Arbeitgeber, der Krankenkasse oder von Versorgungswerken über „Elster“ an die Finanzbehörde gemeldet wurden. Wer dabei auf Ungereimtheiten stößt, sollte sofort einen Einspruch abschicken. Für die genaue Begründung, zusätzliche Belege oder andere Nachweise hat man dann ausreichend Zeit.

Beitrag von Barbara Wolf

Mehr Tagestipps zum Thema Geld

Stromanbieter Suche, Foto: Colourbox
Colourbox/W.Filser

Tagestipp | 01.02.2018 - Stromanbieter wechseln und kräftig sparen

Brandenburger Stromkunden bezahlen bundesweit am meisten für ihren Strom – die so genannte Grundversorgung ist fast ein Viertel teurer als zum Beispiel in Bremen. Warum? Weil Brandenburg relativ wenige Einwohner hat und so die Netzgebühren auf relativ wenige Stromkunden verteilt werden. Und weil unser Stromnetz neuer ist als in den westlichen Bundesländern – also auch teurer. Doch auch bei uns gilt: Der Wechsel zu einem anderen Stromversorger könnte richtig viel Geld sparen.

Download (mp3, 2 MB)
Spenden, Foto: Colourbox/Daniela Staerk
colourbox

Tagestipp | 07.12.2017 - Spenden - aber wer soll sie bekommen?

Vorweihnachtszeit – da freuen wir uns nicht nur auf Geschenke. Da geben viele von uns auch gern, besonders für den redensartigen Guten Zweck. Spendensammler wissen das und bitten auf allen Wegen um unser Geld. Mehr oder weniger aggressiv, mehr oder weniger vertrauenswürdig, mehr oder weniger seriös. Für uns heißt das: das Portemonnaie bleibt erst mal zu. Und wenn wir es öffnen, tun wir das bewusst.

Download (mp3, 2 MB)

Alle Antenne Brandenburg - Tagestipps

Tagestipps bei Antenne Brandenburg, Foto: fotolia
64141456

Tagestipps

Im Antenne-Programm gibt es täglich Tipps aus der Service-Redaktion zu aktuellen Themen, wie Gesundheit und Vorsorge, alles rund ums Auto, Computertipps, Verbraucherrecht und vieles mehr.