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SUPER.MARKT-Verbrauchertipp | 19.04.2021 - Versteckte Gebühren bei Kartenzahlung

Durch Corona zahlen immer mehr Menschen bargeldlos. Schließlich sind wir gerade zu Beginn der Pandemie dazu angehalten worden, so wenig wie möglich mit Bargeld zu zahlen. Doch leider machen sich das unsere Banken zunutze und erhöhen in kleinen Dosen die Gebühren für die Girocard. Doch Informationen darüber erhält der Nutzer nicht.

Wie erkenne ich eine solche Gebühr?

Am besten schnell auf die Kontoauszüge schauen. Die Gebühren findet man nicht auf dem Auszug bei den Zahlungen, sondern fast schon versteckt weiter hinten auf dem Auszug: Sie heißen dann zum Beispiel Lastschrift, Debitkarte, Zahlungen beleglos, Preis pro Posten oder sind mit der Abkürzung P.O.S.-Buchung vermerkt.

Welche Banken kassieren eine solche Gebühr ab?

Laut einer Studie des Verbraucherportals „biallo.de“ sind es insgesamt 460 Geldinstitute, die eine Kartenzahlungsgebühr erheben. In Brandenburg sind es 16 Geldhäuser, darunter ausschließlich Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen, die für einige Konten diese Gebühren erheben. So berechnen zum Beispiel die Stadtsparkasse Schwedt und die Volksbank Spree-Neiße 45 Cent pro Kartenzahlung, die Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree sogar 50 Cent, die Sparkasse Oder-Spree fast schon bescheiden nur zwei Cent pro Einkauf. In Berlin nimmt die Sparkasse eine Gebühr von 30 Cent pro Einkauf. Auffällig ist, dass gerade in der Coronazeit die Gebühren der Banken um 15 Prozent zugenommen haben. Manche Banken haben sogar erst in der Pandemie zum ersten Mal Gebühren erhoben. Wohl mit dem Wissen, dass viele auf die Zahlung mit Bargeld bewusst verzichten.

Welche Wechselmöglichkeiten gibt es?

Wer seine Bank nicht wechseln will, der kann auf das vermeintlich teurere Konto umsteigen, was aber unterm Strich günstiger ist. Kostet das Modell drei Euro im Monat für die Kontoführung, bezahlt man im Schnitt immer noch weniger, als dass pro Einkauf 30 Cent oder mehr berechnet werden. Zweite Möglichkeit, man bezahlt mit Kreditkarte, das ist in der EU-Zone für Kunden kostenlos. Oder man installiert Bezahlapps wie von Google oder Apple, die mit dem Paypal-Konto verknüpft sind.

SUPER.MARKT-Verbrauchertipp:

Schauen Sie auf Ihre Kontoauszüge. Entdecken Sie eine solche Zahlungsgebühr, setzen Sie sich mit Ihrer Bank in Verbindung und sprechen Sie über einen möglichen Wechsel des Kontomodells. Oder machen Sie den kostenlosen Girokontovergleich der Stiftung Warentest.

Beitrag von Giuliana Koch

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