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Super.Markt-Tipp | 26.08.2019 - Die Tropenzecke Hyalomma

Ihr neues Jagdrevier sind unsere Wiesen, Wälder und Gärten. Und sie gibt sich auf die Jagd nach allem, was Blut verspricht. Die Rede ist von einer neuen Zeckenart in Deutschland: der Hyalomma. Super.Markt hat die Spur der Zecke verfolgt und gibt Tipps, wie Sie sich schützen können.

Wie gefährlich ist die Tropenzecke für uns Menschen? 
Sie ist gefährlicher als unsere heimische Zecke, weil sie unterschiedliche Infektionserreger in sich trägt, die wir in Deutschland bislang nicht kennen. Zum Beispiel das Krim-Kongo-Fieber. Gefährlich bleibt auch bei der Tropenzecke der FSME-Virus, den auch unsere heimische Zecke überträgt. Er verursacht eine Hirnhautentzündung und im schlimmsten Fall sogar Rückenmarksschäden. Das größte Problem: Ist man mit dem FSME-Virus infiziert, ist er nicht mehr behandelbar, denn eine Heilung gibt es nicht. Nur Medikamente, die dann die Schmerzen reduzieren. 

Wie hat die Tropenzecke ihren Weg zu uns gefunden? 
Durch Zugvögel. Schon seit längerem findet so die Hyalomma auch ihren Weg zu uns. Und ihre Überlebenschancen stehen hier gut, denn es ist heiß und trocken - das ideale Wetter für diese Tiere. Somit kann sie sich vom Jugendstadium ins Erwachsenenstadium gut entwickeln. Insbesondere Süd- und Mitteldeutschland sind betroffen und können am FSME-Virus erkranken. Die Kosten der FSME-Impfung trägt die gesetzliche Krankenkasse nur in Risikogebieten, zum Beispiel in Baden-Württemberg. Brandenburg gilt nicht als Risikogebiet. Hier muss die Impfung in der Regel selbst gezahlt werden. Mehr Infos finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts. 

Wie können wir uns vor dieser Riesenzecke schützen? 
Zuallererst mit einem Zeckenspray - auch das hilft im ersten Schritt gegen die Tropenzecke. Aber auch geeignete Kleidung, z.B. eine lange Hose und Shirt. Das Zeckenmittel auf die freien Körperstellen und die Kleidung sprühen. Dr. Maysir Monazahian vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen rät: „Es ist ganz wichtig, dass man es nicht bei einmaligem Einsprühen belässt, sondern nach zwei bis vier Stunden noch einmal das Zeckenmittel aufträgt, wenn man sich länger im Wald aufhält oder in der freien Natur.“ Dann geht’s auch sorgenfreier auf Wanderschaft. 

Beitrag von Giuliana Koch

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