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Tagestipp | 27.10.2017 - Gut ankommen in der Winterzeit

Am Sonntagmorgen um 3 Uhr endet die Sommerzeit. Die Uhren werden um eine Stunde zurück gestellt. Nicht zu überhören ist die Diskussion um Sinn oder Unsinn der Zeitumstellung. 71 Prozent halten sie für überflüssig und wollen sie am liebsten abschaffen, weil sie sich vor allem gesundheitlich beeinträchtigt fühlen. Dabei lässt sich einiges gegen den Mini-Jetlag tun…

Wie oft wünschen wir uns, dass der Tag eine Stunde mehr hat. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag ist es an dem, dann endet die Sommerzeit. Die Uhren werden um eine Stunde zurück gestellt. Die meisten werden das einfach verschlafen. Und trotzdem fühlen sich viele nach der Zeitumstellung irgendwie schlapp und suchen nach ihrem  Rhythmus.

Wer einen festen Tag-Nacht-Rhythmus hat, der wird mit der Umstellung ein paar Schwierigkeiten haben. Man könnte es mit einem Mini-Jetlag vergleichen. Um der großen Müdigkeit vorzubeugen, sollte man bereits in den Tagen vor der Zeitumstellung ausreichend lange schlafen. Das empfiehlt z.B. der Schlafforscher und langjährige Antenne- Ratgeberexperte Dr. Alexander Blau von der Berliner Charité. Meist hat man sich nach ein bis zwei Tagen an die neue Zeit gewöhnt und ist dann wieder im Takt.

Wenn man nicht länger schlafen kann, dann gehört man wahrscheinlich zu den Frühaufstehern, die Probleme mit der „gewonnenen“ Stunde haben, weil sie wie gewohnt wach werden. Das gleiche Phänomen erlebt man mit Kindern, besonders mit den jüngeren. Durch ihren relativ festen Schlaf- und Wachrhythmus werden sie nach der Zeitumstellung erstmal früher müde sein - und morgens stehen sie schon eine Stunde vor der Zeit auf der Matte und rufen „Aufstehen“. Das pegelt sich aber meist innerhalb einer Woche wieder ein.

Das eigentliche Problem ist gar nicht die eine Zeit-Stunde, sondern dass sich durch die Zeitumstellung die Lichtverhältnisse abrupt verändern. Nach nur einer Nacht wacht man sozusagen mit dem Licht eines anderen Monats auf. Was man sonst schleichend erlebt, kommt auf einen Schlag. Man muss sich also in kleinen Schritten der Winter-Aufsteh- bzw. Zubettgeh-Zeit nähern. Morgens das Frühstück etwas später machen, abends mit einer besonderen Geschichte das Einschlafen hinauszögern. Oder auch mal ein bisschen länger draußen bleiben und noch ein Lagerfeuer anzünden. Oder einen Abendspaziergang machen. Umso besser werden die Kids anschließend schlafen. Das lange Wochenende bietet sich perfekt dafür an.

Das Zauberwort heißt Licht. Es hilft, die innere Uhr zu stärken. Auch wenn die Sonne nicht scheint, sollte man lange Zeit im Freien verbringen. Vor allem am Nachmittag. Das Tageslicht aktiviert, und man wird später müde.

Ein Tipp für Autofahrer: Wildtiere kennen keine Zeitumstellung. Sie sind nach wie vor morgens und abends in der Dämmerung unterwegs. Deswegen besteht eine höhere Unfallgefahr, weil der Berufsverkehr durch die Umstellung auf die Winterzeit mit den Gewohnheiten der Wildtiere kollidiert.

Und noch ein Tipp: Nicht alle Zeitschaltuhren stellen automatisch auf die Winterzeit um. Deswegen auch die Zeitschaltuhr der Heizung und für programmierbare Thermostate auf Winterzeit bringen.

 

Beitrag von Barbara Wolf

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