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Tagestipp | 09.07.2019 - Rezeptfreie Medikamente im Test

Ob Erkältung, Schmerzen, Verstopfung oder Durchfall ... statt zum Arzt zu gehen greifen wir zum rezeptfreien Medikament - alllerdings 500 von 2000 rezeptfreien Medikamenten stuft die Stiftung Warentest als wenig geeignet ein.

Ein unabhängiges Gremium aus Experten der Medizin, Pharmazie und Pharmakologie bewertet für die Stiftung Warentest alle veröffentlichten Untersuchungen zu einem Medikament – auch solche, die nicht der Hersteller durchgeführt hat. Für rund 2000 rezeptfreie und 7000 verschreibungspflichtige Präparate vergeben sie Bewertungen von „geeignet“ bis „wenig geeignet“. Die schlechteste Bewertung bekommt ein Medikament, wenn seine therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend belegt oder im Vergleich zu seinen Nebenwirkungen gering ist, etwa bei einigen Mitteln gegen Magen-Darm-Leiden wie Abtei-Abführkapseln mit Rizinusöl oder Kräuterlax mit Aloe bei Verstopfung.

Unter den Medikamenten, von denen die Stiftung Warentest abrät, sind außerdem viele Kombipräparate mit mehreren Inhaltsstoffen. Bekannte Beispiele: Schmerzmittel wie Doppel Spalt Compact, Neuralgin, Vivimed, Erkältungsmittel wie Doregrippin, Grippostad C und Wick DayMed oder Dolo-Dobendan und Dorithricin bei Halsentzündungen. Oft ergänzen sich die Wirkstoffe nicht sinnvoll, zudem steigt das Risiko von Nebenwirkungen bei mehreren Inhaltsstoffen. Hinzu kommt, dass einige Mittel Koffein oder Alkohol enthalten, was zu Gewöhnung und erhöhtem Verbrauch führen kann oder die Wirkung verstärken. Kombimittel mit bekannten Namen sind zudem oft teuer. Einzelwirkstoffe separat einzunehmen ist häufig besser und günstiger. Gegen Schmerzen und Fieber reicht ein Wirkstoff allein, etwa Ibuprofen, Azetylsalizylsäure oder Parazetamol. Bei Schnupfen ist die Anwendung von abschwellenden Nasensprays oder -tropfen verträglicher. Bei Halsentzündungen helfen beispielsweise Emser-Pastillen.

Die Stiftung Warentest hat ihre Datenbank www.test.de/medikamente neu gestaltet. Hier findet man gute und günstige Alternativen zu wenig geeigneten Mitteln. Für 3,50 Euro bekommt man für einen Monat Zugriff auf die Bewertungen der unabhängigen Experten zu rund 9000 Medikamenten, Informationen zu den jeweiligen Wirkstoffen und ausführliche Informationen zu 132 Krankheiten. Online-Abonnenten von test.de bekommen die Informationen kostenlos.

Quelle: Stiftung Warentest

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