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SUPER.MARKT-Verbrauchertipp | 02.12.2019 - Asbest im Fensterkitt

Viele Hausbesitzer und Mieter wissen nicht, dass in ihren eigenen vier Wänden Asbest verbaut wurde. Bis Anfang der 90er Jahre ist Asbest noch in Fliesen- und Fußbodenkleber oder auch im Fensterkitt verwendet worden. Muss ein Fenster in der Wohnung oder im Haus ausgetauscht werden, darf das nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen passieren. 

Was ist Asbest?

Früher galt Asbest als „Wunderfaser“, da er eine Festigkeit besitzt, die hitze- und säurebeständig ist und zudem gut dämmt. Eine perfekte Voraussetzung für die Industrie. Doch Gesundheitsverfahren stellten fest, dass Asbest krebserregend ist, weshalb er seit 1993 in Deutschland verboten ist. Später auch in ganz Europa, den USA und der Schweiz. Auf Grund seiner Gesundheitsgefährdung muss der Baustoff bis heute unter strengen Kriterien entsorgt werden. In der Vergangenheit zeigte sich leider wiederholt, dass insbesondere in Brandenburg Firmen ihren asbestverseuchten Müll heimlich im Wald ablegen, um Kosten einer teuren Entsorgung zu entgehen. 

Asbest im Fensterkitt 

Zwischen 1960 und 1990 ist Asbest in Deutschland im Fensterkitt verbaut worden. Genaue Zahlen, wie viele Wohnungen und Häuser davon betroffen sind gibt es nicht. Es gilt: bei Fenstern vor 1993 ist Vorsicht geboten. Daher sind vor allem Altbauwohnungen betroffen. Nur Fachleute dürfen ihn entfernen, denn dafür müssen sie strenge Vorgaben beachten. Dazu gehört auch eine Schutzausrüstung, wie zum Beispiel ein Schutzanzug und eine Atemmaske, sagt Glasermeister Detlef Knop: „Ich muss den Raum reinigen. Ich darf die Masken und die Schutzausrüstung entsorgen nach jedem Fenster. Ich habe eine Spezialentsorgung durchzuführen. Und das macht diese Sache erheblich teurer wie vorher. Vom Zeitaufwand her und auch von den Kosten für Ausrüstung und Sicherheit." Die Reparatur oder der Ausbau von diesen Fenstern verlangen also besondere Sicherheitsvorkehrungen. Das schlägt sich auch im Preis nieder. Im Schnitt kostet das rund 100 Euro mehr pro Fenster. Denn jeder alte Kitt muss so behandelt werden, als sei Asbest enthalten. 

Wer darf den Asbest im Fensterkitt entfernen?

Nur ein Fachbetrieb mit einem dementsprechenden Zertifikat - dem kleinen Asbestschein! Bitte nicht auf Billigpreise hereinfallen oder erst recht nicht zuhause alleine machen. Denn befindet sich tatsächlich Asbest im Fensterkitt, besteht ein großes gesundheitliches Risiko. Nicht nur für einen selbst, sondern für alle Bewohner. SUPER.MARKT-Verbrauchertipp: Bei der Suche nach einem Glaser gleich explizit nach dem Sachkundenachweis fragen. 

Beitrag von Giuliana Koch

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