Wärmebild vom Haus, Foto: Colourbox
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Tagestipp | 30.11.2017 - Mehr Energieberater im Einsatz

18 Millionen Wohngebäude in Deutschland. Sie verbrauchen jede Menge Energie. Inzwischen ist es überlebenswichtig, von dieser Energie viel mehr als bisher einzusparen. Qualifizierte Energieberatung wird ab 1. Dezember bundesweit besser gefördert als bisher.

Wer weiß schon, in welcher Ecke der Wohnung oder des Hauses das Geld im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster rausgeworfen wird. Einfach deswegen, weil zu viel Energie verschwendet wird, die man dazu auch noch teuer bezahlt. Fehlende Dämmung, falsche Heizungseinstellung oder undichte Fenster können Ursachen sein, die sich mit Hilfe eines Energieberaters relativ schnell aufdecken lassen.

Ab morgen weitet deshalb das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sein Förderprogramm  für Energieberatung aus. Ab sofort werden mehr qualifizierter Fachleute als Energieberater arbeiten. Energieberatung und die anschließende energetische Sanierung dürfen sogar vom selben Handwerks- oder Baubetrieb geleistet werden, wenn man das als Kunde wünscht. Bisher haben ausschließlich unabhängige Fachleute beraten.

Die Energieberater müssen sich mit einer Selbsterklärung verpflichten, Hersteller- bzw. Anbieter neutral zu beraten. Wenn sich aus der Beratung und Analyse ein Sanierungsplan entwickelt, dann sollte man sich auf jeden Fall mehrere Angebote einholen und prüfen.

Die Angebote der Verbraucherzentralen sind ein günstiger Einstieg in Einsparmöglichkeiten, bevor man in die energetische Umrüstung investiert. Ein Basischeck ist für 10 Euro zu haben. Der ausführliche Heizungs-Check kostet 40 Euro. Beides ist ebenfalls vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Für einkommensschwache Haushalte ist der Heizungs-Check kostenlos.

Mit einem Heiz-Check durch die Energieberater der Verbraucherzentrale Brandenburg werden im eigenen Haus oder in der Wohnung mit speziellen Messungen die Stellen aufgedeckt, die zu erhöhten Heizungskosten führen. Vor allem wird die Einstellung der Heizungsanlage optimiert. Der Energieberater wertet alle Messungen aus, analysiert die Schwachstellen und gibt Empfehlungen, wie sich die Heizungsregelung individuell anpassen lässt. Im Durchschnitt lassen sich rund 10% der Heizkosten sparen, wenn man die Empfehlungen umsetzt. Muss die Heizanlage erneuert werden, liegen die Sparpotentiale bei bis zu 25%.

Beitrag von Barbara Wolf

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