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SUPER.MARKT-Verbrauchertipp | 13.01.2020 - Verpackungswahnsinn

Jetzt im Winter überschlagen sich die Onlinehändler mit Rabatten und Reduzierungen. Einmal geklickt und schon ist der gewünschte Artikel bestellt. Bei der Paketlieferung sind dann die Augen groß. Nicht nur vor Vorfreude, sondern auch wegen der Größe des Kartons. Schließlich wurde doch nur ein Bilderrahmen bestellt und keine Bohrmaschine. Beim Auspacken des viel zu großen Kartons überflutet einen dann das ganze Verpackungsmaterial. Verpackungswahnsinn in Deutschland. Doch warum ist das so? Das Verbrauchermagazin SUPER.MARKT ist dem auf den Grund gegangen. 

Gewicht statt Volumen

Wohl jeder, der schon einmal etwas im Netz bestellt hat, wird sich nach der Lieferung gefragt haben: Warum ist das Paket so riesig? Das hat einen ganz einfachen Grund: Die großen Pakete bedeuten weniger Kosten für den Onlineversand. Denn beim Versand wird nach Gewicht berechnet, nicht nach Volumen. Deswegen bestehen die Pakete meist zu 2/3 aus Luft, und nur 1/3 des Pakets nimmt die tatsächliche Ware ein. Zeit ist Geld. Je weniger Paketgrößen der Verpacker zur Auswahl hat, desto schneller kann er arbeiten. Bei Großkonzernen wie Amazon werden circa 30 verschiedene Kartongrößen verwendet. Gearbeitet wird dabei mit Algorithmen. Taucht ein Artikel zum ersten Mal auf, werden unter anderem das Gewicht und die Größe gespeichert. Das System gibt dann an der Packstation die Empfehlung für den passenden Karton. Kleinere Händler haben so viele Kartonagen nicht zur Auswahl. Daher die Devise: lieber zu groß als zu klein. Aus diesem Grund kommt dann der USB-Stick in einem Paket von der Größe eines Schuhkartons, der dann noch umhüllt ist von Verpackungsmaterial. Laut Deutscher Umwelthilfe ist Deutschland beim Anfall von Verpackungsmüll Europameister. Wir haben einen Pro Kopf-Aufkommen von 37 Kilogramm. Im Vergleich: 1995 waren es 19 Kilogramm. 

Was können wir Verbraucher tun?

Bei Onlinebestellungen nicht sehr viel. Aber wir können darauf aufmerksam machen. Zum Beispiel durch Videos oder Fotos vom Verpackungswahnsinn im Internet oder in den sozialen Netzwerken. Über ein Kontaktformular oder über eine Nachricht bei Facebook und Co. können wir uns persönlich an den Online-Händler wenden und uns beschweren. Heutzutage geht das alles sehr schnell und unkompliziert. SUPER.MARKT-Verbrauchertipp: Immer die Ware gebündelt bestellen, nicht jeden Artikel einzeln. Das schont die Umwelt und hinterlässt am Ende nicht so viel Müll in der Tonne. Das freut dann auch die Müllabfuhr. 

Beitrag von Giuliana Koch

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