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SUPER.MARKT-Verbrauchertipp | 08.03.2021 - Neue Betrugsmasche auf Onlineplattform

Unsere Lieblingsgeschäfte müssen weiterhin noch geschlossen bleiben, deswegen kaufen viele von uns weiterhin ihre Waren im Internet. Oder gehen dort auf Schnäppchentour. Dass sich dort leider auch Betrüger tummeln, ist nichts Neues. Die lassen sich immer neue Maschen einfallen und man wird schneller Opfer, als man denkt.

Zwei Zuschauer sind Opfer einer neuen Masche von Internetbetrug geworden. Beide haben auf der Internetplattform eBay-Kleinanzeigen Ware für mehrere Hundert Euro gekauft, die allerdings nie bei ihnen ankam. In beiden Fällen haben sie Geld auf Konten der Internetbank N26 überwiesen. Doch die Namen der eBay-Händler und somit auch die Kontoinhaber waren nicht echt. Dabei waren beide Käufer vorsichtig: Sie haben sich den Ausweis und eine Anschrift zeigen lassen oder hatten telefonisch zu den Anbietern Kontakt. Ohne Böses zu ahnen, haben sie den jeweiligen Betrag vorab auf das angegebene Konto überwiesen. Ein grober Fehler, wie sich später herausstellt. Das Geld war weg und die gekaufte Ware kam nie an. Das Konto bei eBay-Kleinanzeigen inzwischen gelöscht.

Die betroffenen Käufer haben beide das Geld auf ein Konto der Internetbank N26 überwiesen. Wie bei vielen andere Banken auch können sich die Kontoeröffner hier per Video identifizieren. Dieses Verfahren ist auch offiziell durch die Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) genehmigt worden. Das übliche Identifikationsverfahren - man geht in eine Filiale oder zur Post, um sich dort auszuweisen - wird so vereinfacht. Ein persönlicher Kontakt, um die Angaben des Kontoinhabers zu prüfen, gibt es nicht. Hinzu kommt, dass bei vielen Banken nicht mehr geprüft wird, ob der Name des Zahlungsempfängers auch mit dem des Kontos übereinstimmt. Die Eingabe der IBAN reicht. Erst ab einem Betrag ab 1000 Euro wird bei vielen nachgeprüft. Das wissen die Betrüger und ergaunern daher mehrere kleine Beträge. So schnell wie das Konto eröffnet wurde, wird es dann auch wieder gelöscht. Eine Rückverfolgung der Verkäufer ist kaum möglich. Ein Betrüger-Problem, dass eine Vielzahl von Geldinstituten betrifft.

Wie kann ich mich schützen?

Überweisen Sie kein Geld vorab auf ein Konto. Nutzen Sie abgesicherte Bezahlsysteme wie zum Beispiel PayPal oder eine Kreditkarte. Dort können Sie gezahlte Beiträge wieder zurückholen. Schicken Sie kein Geld ins Ausland. Sind Sie Opfer eines Betruges geworden, reagieren Sie schnell. Melden Sie der Plattform den Betrug und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

SUPER.MARKT-Verbrauchertipp:

Haben Sie Zweifel oder den Verdacht, es könnte sich um einen Betrüger-Account handeln, kaufen Sie nicht. Melden Sie den Account. Fallen Sie nicht auf erstaunlich günstige Angebote herein. Lassen Sie sich vom Verkäufer nicht unter Druck setzen. Beim kleinsten Misstrauen lieber auf den Kauf verzichten. Auch Verbraucherzentralen können Ihnen weiterhelfen und Sie beraten.

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